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Beurkundung eines Sterbefalls

Übersicht

Beurkundung eines Sterbefalls


Ist eine Person in Coburg verstorben oder ist ein Coburger im Ausland verstorben, sind wir für die Beurkundung des Sterbefalles zuständig.

Ist der Sterbefall in der Stadt Coburg eingetreten übernimmt in der Regel das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen für Sie die Anzeige bzw. erledigt die notwendige Vorsprache bei uns. In diesem Fall müssen Sie nicht persönlich zu uns ins Standesamt kommen.

Der Sterbefall ist aber in jedem Fall spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag dem Standesamt anzuzeigen.

Die nachstehenden Informationen sind allgemeiner Natur und können nicht jeden Einzelfall abdecken. Welche Unterlagen Sie individuell benötigen hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab. Nehmen Sie also nach Möglichkeit zeitgerecht Kontakt mit uns auf, um genau abzuklären, welche Unterlagen vorzulegen sind und welche Gebühren auf Sie zukommen.


Sterbefall im Klinikum Coburg

Ist der Sterbefall im Klinikum Coburg eingetreten wird der Sterbefall vom Klinikum dem Standesamt Coburg schriftlich angezeigt.


Sterbefall in einer Einrichtung

Ist der Sterbefall in einem Senioren-, Alten- oder Pflegeheim oder einem Hospiz eingetreten wird der Sterbefall von der Einrichtung schriftlich angezeigt.
 

Sterbefall in einer Privatwohnung

Ist der Sterbefall in der eigenen oder einer fremden Privatwohnung eingetreten, übernimmt in der Regel das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen für Sie die Anzeige des Sterbefalls. Sie können den Sterbefall allerdings auch selbst anzeigen und beurkunden lassen.

 

 

Kriegssterbefälle / Wehrmachtspersonenstandsfälle

Wenn Sie Fragen zu Beurkundung der Sterbefälle von Angehörigen der ehemaligen deutschen Wehrmacht haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie und helfen Ihnen weiter.


Sterbefälle von deutschen Sicherheitskräften im Ausland / Soldaten der deutschen Bundeswehr im Ausland (Nachbeurkundungen)

Ist der Sterbefall eines Angehörigen der deutschen Sicherheitskräften bzw.

eines Soldaten der deutschen Bundeswehr im Ausland zu beurkunden, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie und helfen Ihnen weiter.

 

Nachträgliche Beurkundung eines Sterbefalles im Ausland

Das Standesamt Coburg ist seit 01.01.2009 für die nachträgliche Sterbefallbeurkundung von in Coburg wohnhaften Deutschen zuständig, die im Ausland verstorben sind. In diesen Fällen kann daher eine Nachbeurkundung im Standesamt Coburg erfolgen. Zu den o.a. Dokumenten benötigen Sie statt der Todesbescheinigung die Original-Sterbeurkunde mit entsprechender Überbeglaubigung. Die Nachbeurkundung ist gebührenpflichtig.

Bitte vereinbaren Sie für Auskünfte zur Nachbeurkundung einen Termin mit uns. Wir beraten Sie gerne.

 

gebührenfreie Urkunden

Für die gesetzliche Sozialversicherung wird bei der Neubeurkundung eines Sterbefalles eine gebührenfreie Urkunde ausgestellt



Benötigte Unterlagen

Beachten Sie bitte die nachstehenden Hinweise, insbesondere, wenn Sie persönlich den Sterbefall im Standesamt anzeigen und beurkunden lassen möchten:

Legen Sie bitte immer Originaldokumente vor. Für nicht in deutscher Sprache abgefasste Urkunden ist stets eine deutsche Übersetzung eines in Deutschland öffentlich bestellten und allgemein beeidigten Übersetzers erforderlich.


Ausländischen Urkunden bedürfen in der Regel der Legalisation durch die Deutsche Botschaft bzw. einer Apostille durch die Heimatbehörde. Für manche Staaten sind die ausländischen Urkunden auch einer gesonderten Echtheitsüberprüfung durch die Deutsche Botschaft zu unterziehen.

Erkundigen Sie sich bitte bei uns in diesen Fällen mit Auslandsberührung, welche Überprüfungsart von Ihnen zu veranlassen ist, bzw. welche Staaten von dieser Regelung ausgenommen sind.


In Ihrem eigenen Interesse ist die Vorsprache mit Dolmetscher immer dann erforderlich, wenn Sie nicht ausreichend deutsch sprechen.

 

Immer vorzulegen sind:

  • Personalausweis / Reisepass der anzeigenden Person (betrifft die Sterbefälle, die persönlich angezeigt werden)
  • Personalausweis / Reisepass der verstorbenen Person
  • ggf. Einbürgerungsurkunde
  • ärztliche Todesbescheinigung (vertraulicher und nichtvertraulicher Teil)
    • Bitte beachten Sie bei Haussterbefällen, dass mit einer vorläufigen Todesbescheinigung eines Notarztes weder der Sterbefall angezeigt werden kann, noch der Verstorbene eingesargt und überführt werden darf! In einem solchen Fall muss zuerst der behandelnde (Haus-)Arzt die ärztliche Todesbescheinigung (vertraulicher und nichtvertraulicher Teil) ausstellen.
  • schriftliche Sterbefallanzeige jener Einrichtung, in der der Tod eingetreten ist (betrifft die Sterbefälle, die sich in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheimen, Hospizen o. ä. zugetragen haben)

 

für ledige Verstorbene

(d. h. die zeitlebens unverheiratet waren, bzw. nie eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben)

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)


für verheiratete Verstorbene

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Eheschließung:

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik:

  • beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

oder

  • beglaubigter Ausdruck/Abschrift aus dem Eheregister

oder bei allen vorgenannten Fällen der Eheschließung eine neu ausgestellte Eheurkunde

bei Eheschließung im Ausland:

  • Heiratsurkunde


für verwitwete Verstorbene

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Eheschließung:

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik:

  • beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik:

  • Eheurkunde der letzten Ehe oder
  • beglaubigter Ausdruck/Abschrift aus dem Eheregister

oder bei allen vorgenannten Fällen der Eheschließung eine neu ausgestellte Eheurkunde

bei Eheschließung im Ausland:

  • Heiratsurkunde

Nachweis der Eheauflösung:

  • Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten


für geschiedene Verstorbene

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Eheschließung:

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik:

  • beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik:

  • Eheurkunde der letzten Ehe oder
  • beglaubigter Ausdruck/Abschrift aus dem Eheregister

oder bei allen vorgenannten Fällen der Eheschließung eine neu ausgestellte Eheurkunde

bei Eheschließung im Ausland:

  • Heiratsurkunde

Nachweis der Eheauflösung:

  • Eintragung der Scheidung in ein Dokument des Nachweises der Eheschließung, oder
  • Ausfertigung des Scheidungsurteils mit Rechtskraftvermerk
  • Scheidung im Ausland: Erkundigen Sie sich bitte bei uns über die Anerkennungsvoraussetzungen der Scheidung in Deutschland, und welche Dokumente vorzulegen sind. Wurde die Scheidung bereits in Deutschland geprüft und anerkannt ist der Anerkennungsbescheid vorzulegen.

 


für Verstorbene in Lebenspartnerschaft

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Lebenspartnerschaft:

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag
  • Urkunde über die Begründung der Lebenspartnerschaft


für Verstorbene, deren Lebenspartnerschaft aufgelöst wurde

 

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag oder Geburtsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Lebenspartnerschaft:

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag
  • Urkunde über die Begründung der Lebenspartnerschaft

 

Nachweis der Auflösung der Lebenspartnerschaft:

  • Sterbeurkunde des vorverstorbenen Lebenspartners

oder

  • Urteil über die Aufhebung der Lebenspartnerschaft mit Rechtskraftvermerk


für verstorbene Spätaussiedler

zusätzlich für den Verstorbenen, und falls Personenstand verheiratet auch für den überlebenden Ehegatten:

  • Vertriebenenausweis bzw. Bescheinigung nach § 15 BVFG
  • Registrierschein
  • Bescheinigungen über alle Namenserklärungen (z. B. nach § 94 BVFG und/oder zum Ehenamen) bzw. Namensänderungsurkunde
 
 
 
 
 
Hauptanschrift/en

Standesamt Coburg - Sachgebiet Sterbefälle

Hinterer Glockenberg 3c
96450 Coburg
Telefon: 09561/ 89-1345 oder -1346
Fax: 09561/ 89-2349
standesamt@coburg.de
http://www.coburg.de/standesamt

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Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
8.30 bis 14.30 Uhr

Mittwoch und Freitag
8.30 bis 12.00 Uhr