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Wem die Viertelstunde schlägt - Geschichte der Zeitmessung und -verkündung in Coburg


Durchführungsart
Auswärts /
Lehrplanbezug
Geschichte / Sozialkunde / Heimatkunde /
Projektanbieter
Initiative Stadtmuseum /
Schultyp
Berufsschule / Grundschule / Gymnasium / Mittelschule / Realschule /
Sparte
Geschichte / Museen /
 
 
 

Beschreibung

Die Verkündung der klösterlichen Horen, den Zeitpunkten der Gebetsstunden der Mönche, strukturierte den Tageslauf als Metapher des göttlichen Heilsplans. Gleichzeitig teilten die ungleich langen Horen auch den weltlichen Arbeits-, Mahlzeit- und Lebensrhythmus ein. Im Spätmittelalter wurde die Zeitmessung und -mitteilung durch Glockenschläge und Zifferblätter der Uhren verfeinert, die sich mit zunehmender wirtschaftlicher und sozialer Differenzierung immer weiter vom klösterlichen Ursprung entfernten.

Die "Zeitreise" führt zu St. Moriz und zeigt anhand anschaulicher Beispiele die Anpassung des Coburger Kalenders, die Installierung der Minutenanzeige und die Funksteuerung durch die Braunschweiger Atomuhr seit 1999.

 

Ablaufhinweise

Die Gruppe wird von Herrn Dr. Hubertus Habel, Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Volkskundler, geführt.

 

Zeitlicher Rahmen

ca. 1,5 Stunden

 

Örtlichkeiten

Treffpunkt: Kirchplatz

 

Kosten

€ 60,00 pro Gruppe

Ein finanzieller Zuschuss kann beim Kultur- und Schulservice Coburg beantragt werden.