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Stadt Coburg

Kommunale Wärmeplanung

Mit wenigen Klicks zur persönlichen Wärmewende

Die Stadt Coburg stellt Ihnen das Online-Tool Heatfind zur Verfügung. Dies berät Immobilieneigentümer*innen bei der Planung einer energetische Sanierung für ihre Gebäude.

Sie wissen bereits, worum es geht? Dann kommen Sie hier gleich zur App und können Ihr Haus auswerten.

Wie viel Energie verliert mein Haus? Welche Sanierungsmaßnahme bringt am meisten – und was kostet sie ungefähr? Welche Förderprogramme passen zu meinem Gebäude? Antworten auf diese Fragen liefert ab sofort ein neues digitales Werkzeug der Stadt Coburg: Heatfind. Die Software wird in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Greenventory bereitgestellt und ergänzt das bereits bekannte Solar- und Gründachpotenzialkataster. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an alle Eigentümer*innen von Ein- und Mehrfamilienhäusern im gesamten Stadtgebiet.

Heatfind führt Schritt für Schritt durch die wichtigsten Gebäudedaten: Baujahr, Bauform, Heizungssystem, durchgeführte Sanierungen oder den aktuellen Verbrauch. Auf dieser Basis erstellt das Tool eine verständliche Einschätzung des energetischen Zustands des Hauses. Anschließend können verschiedene Sanierungsmaßnahmen simuliert werden – vom Fenstertausch über Dämmungen bis hin zu modernen Heiztechniken. Das Ergebnis zeigt Ihnen auf einen Blick, wie viel Energie und CO₂ sie einsparen können, welche Investitionen zu erwarten sind und welche Förderungen infrage kommen könnten.

Die Software ist damit nicht nur ein praktischer Einstieg in die eigene Energiewende. Sie bietet auch eine fundierte Grundlage für eine spätere Energieberatung oder die Gespräche mit Fachfirmen. Die App soll so den Einstieg erleichtern und zugleich Mut machen, sich mit dem eigenen Gebäude auseinanderzusetzen – ohne Druck, ohne Verpflichtung, aber mit verlässlichen Informationen.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig macht deutlich, dass es nicht darum gehe, Vorgaben zu diktieren: „Niemand schreibt Ihnen vor, wie Sie heizen müssen. Wir wollen Perspektiven aufzeigen und gute Angebote machen, das ist das Ziel der Kommunalen Wärmeplanung.“ Beratung bleibt wichtig – das Tool erleichtert den Einstieg.

Zusätzlich zum neuen Tool stehen weiterhin die Bürgersprechstunde der Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Zukunftsraum (Steinweg 14) und die Energieberatung des Regionalmanagements zur Verfügung.

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