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Stadt Coburg

Präventionsarbeit

„Auf die Bremse, fertig, los!“

Beim Aktionstag der gGKVS lernten die Grundschüler*innen der Lutherschule spielerisch, wie Geschwindigkeit und Bremsweg zusammenhängen. So entwickeln die Kinder ein besseres Gespür für Gefahren im Straßenverkehr. Die Stadt unterstützt damit die Verkehrserziehung schon frühzeitig.

Bei der Geschwindigkeitsmessung in der Ketschendorfer Str. fuhr auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig vorbei.

Wie wichtig Geschwindigkeit und Bremsweg für die Sicherheit im Straßenverkehr sind, haben Schüler*innen der dritten Klasse der Lutherschule beim Präventionsprojekt „Auf die Bremse, fertig, los!“ erfahren. Gemeinsam mit der gemeinnützigen Gesellschaft für Kriminalprävention und Verkehrssicherheit (gGKVS) setzten sich die Kinder spielerisch und praxisnah mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinander.

„Verkehrserziehung kann gar nicht früh genug beginnen. Wenn Kinder selbst erleben, wie sich Geschwindigkeit auf den Bremsweg auswirkt, bleibt das Gelernte besonders nachhaltig im Gedächtnis“, sagt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Das Projekt verbindet Bewegung, gemeinsames Lernen und praktische Erfahrungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit in unserer Stadt.“

Die Lutherschule ist bereits die dritte Grundschule in Coburg, in der das Projekt durchgeführt wurde. Im Frühjahr folgen noch vier weitere. 

Im dreistündigen Projekt lernen die Kinder zunächst in der Turnhalle verschiedene Aspekte von Geschwindigkeit und Bremsen kennen. Bei Übungen mit Pylonen, Slalomstangen, Medizinbällen und Rollbrettern konnten sie eigene Erfahrungen sammeln. Dabei geht es darum unterschiedliche Geschwindigkeiten wahrzunehmen und zu verstehen, dass sich der Bremsweg mit zunehmendem Tempo verlängert.

Der zweite Teil der Aktion fand für die Lutherschule an der Ketschendorfer Straße statt. Mithilfe eines Messgeräts wurden die Geschwindigkeiten vorbeifahrender Fahrzeuge erfasst. Die Kinder durften anschließend selbst Rückmeldung geben. Wer zu schnell fuhr, wurde mit einer roten Karte auf das Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Verkehrsteilnehmer*innen, die sich an die geltenden Regeln hielten, erhielten eine grüne Karte als Anerkennung.

Die gGKVS engagiert sich im Bereich der Kriminalprävention und Verkehrssicherheit unter anderem für die Einhaltung der Verkehrsregeln und die Unfallverhütung. Dazu gehören auch Geschwindigkeitskontrollen, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen.

Daumen hoch von den Grundschüler*innen der Lutherschule und OB Dominik Sauerteig beim Aktionstag Verkehrserziehung.

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