Dass Günther Axthelm seinen Humor auch mit 100 Jahren nicht verloren hat, zeigte schon die Einladung zu seinem Geburtstag: Dafür verschickte er kurzerhand einen falschen Hunderter, schließlich gab es den „echten Hunderter“ am 3. Oktober 2026 persönlich zu sehen.
Zu erzählen hat das Geburtstagskind nach einem Jahrhundert einiges. Geboren wurde er 1926 in Coburg, später zog seine Familie ins Erzgebirge. Krieg und Gefangenschaft prägten seine Jugend, 1950 ging er in den Westen. Nach Stationen in München, Köln, im Schwarzwald und in Hockenheim führte ihn sein Weg schließlich wieder zurück in seine Heimatstadt Coburg.
Noch wichtiger als die vielen Stationen seines Lebens ist Axthelm seine Familie. Mit seiner Frau bekam er drei Kinder, heute gehören auch zwei Enkelinnen dazu.
Oberbürgermeister Dominik Sauerteig gratulierte dem Jubilar persönlich zum 100. Geburtstag. Axthelm selbst macht aus seinem langen Leben kein großes Geheimnis: Er habe oft Glück gehabt, viel geschafft und auch anderen Menschen helfen können, glücklich zu sein. Sein eigenes Fazit nach einem Jahrhundert: „Und das 100 Jahre lang! – Ist doch ok?“