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Stadt Coburg

Standesamt

Coburg übernimmt Aufgaben für Itzgrund und Weitramsdorf

Zum 1. Oktober 2026 überträgt die Gemeinde Itzgrund, zum 1. November 2026 die Gemeinde Weitramsdorf ihre standesamtlichen Aufgaben auf das Standesamt der Stadt Coburg. Bürger*innen beider Gemeinden können damit künftig auch die Dienstleistungen und Angebote des Standesamts der Stadt Coburg in Anspruch nehmen.

v.l.n.r.: Lena Lieb (Amtsleitung Standesamt Coburg), Hans Steinfelder (1. Bürgermeister Weitramsdorf), Nina Liebermann (1. Bürgermeisterin Itzgrund), Can Aydin (2. Bürgermeister Stadt Coburg)

Für die Bürger*innen der Gemeinden Itzgrund und Weitramsdorf ist künftig das Standesamt der Stadt Coburg zuständig. Die beiden Gemeinden und die Stadt Coburg haben die interkommunale Zusammenarbeit nun vertraglich vereinbart. Die Übertragung der standesamtlichen Aufgaben auf die Stadt Coburg erfolgt für Itzgrund zum 1. Oktober 2026 und für Weitramsdorf zum 1. November 2026.

Damit stehen den Einwohner*innen beider Gemeinden künftig sämtliche Dienstleistungen des Standesamts Coburg zur Verfügung. Viele standesamtliche Angelegenheiten können bereits online beantragt und bearbeitet werden. Das Standesamt Coburg gilt als Vorreiter bei der Digitalisierung und verfügt über umfassende Erfahrung in der digitalen Weiterentwicklung des Personenstandswesens.

Zahlreiche gesetzliche Neuerungen in den vergangenen Jahren haben zu einer deutlichen Zunahme der fachlichen Anforderungen an die Standesämter geführt. Gleichzeitig erfordert der Betrieb eines eigenen Standesamts eine umfangreiche technische Ausstattung und entsprechende Investitionen. Für kleinere Gemeinden ist der eigenständige Betrieb eines Standesamts daher langfristig häufig nicht mehr wirtschaftlich.

Itzgrund und Weitramsdorf greifen deshalb künftig auf die fachliche Expertise und die technische Infrastruktur des Standesamts Coburg zurück. Mit der Übertragung schließen sich die beiden Gemeinden als mittlerweile siebte und achte Kommune aus dem Landkreis Coburg der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg an.

Für die Bürger*innen bleibt dabei eine besondere Möglichkeit erhalten: Auch künftig können Eheschließungen vor Ort in den Gemeinden durch die jeweiligen Bürgermeister*innen vorgenommen werden.

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