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Stadt Coburg

Kinderbetreuung

Richtfest für das Kuckucksnest

Die KiTa Kuckucksnest im Stadtteil Scheuerfeld wächst. Ende Juli 2026 konnte Richtfest für den Erweiterungsbau gefeiert werden. In gut einem jahr stehen 37 zusätzliche Betreuungsplätze zur Verfügung.

Mit dem Richtfest ist beim Erweiterungsbau der Kindertagesstätte Kuckucksnest in Scheuerfeld ein wichtiger Meilenstein erreicht. Rund acht Monate nach dem ersten Spatenstich nimmt der Neubau sichtbar Gestalt an. Wenn die Arbeiten wie geplant verlaufen, können die neuen Räume im zweiten Quartal 2027 bezogen werden.

„Mit dem Ausbau des Kuckucksnests schaffen wir 37 zusätzliche Betreuungsplätze – für Familien, die auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen sind, und für Kinder, die einen Ort brauchen, an dem sie sich entfalten können“, sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Künftig werden im Neubau beide Krippengruppen untergebracht. Darüber hinaus entstehen ein Mehrzweckraum, neue Räume für die Einrichtungsleitung und Elterngespräche sowie eine weitere Küche. Im Bestandsgebäude wird unter anderem ein Bistro mit Mitmachküche eingerichtet. Auch die rund 2.400 Quadratmeter große Außenanlage wird umfassend neugestaltet und an die Bedürfnisse der Kinder angepasst. Kinderbetreuung direkt vor Ort in den Stadtteilen ist ein entscheidender Baustein für Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit und die wirtschaftliche Entwicklung Coburgs.

Bis zum heutigen Baufortschritt war es ein langer Weg. Bereits 2019 wurde die Erweiterung der Einrichtung beschlossen. Nachdem sich die Umsetzung durch den damaligen Träger nicht realisieren ließ, übernahm die Stadt Coburg die Bauträgerschaft, erwarb Anfang 2024 die Kindertagesstätte samt angrenzendem Grundstück und führte die Planungen fort. Träger der Einrichtung ist seitdem der Evangelische Kindertagesstättenverband Coburg.

Beim Richtfest dankte Oberbürgermeister Sauerteig allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt den Architekturbüros, den beteiligten Handwerksbetrieben, den Mitarbeitenden auf der Baustelle, dem Evangelischen Kindertagesstättenverband, der Regierung von Oberfranken sowie den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Ebenso bedankte er sich bei den Familien, dem Kita-Team und der Nachbarschaft für ihre Geduld während der Bauzeit. „Gerade wenn der Alarm los ging, weil sich der Bagger eine besonder Position ausgesucht hat, um Pause zu machen“, so der OB.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 3,39 Millionen Euro. Für die Baumaßnahme werden Fördermittel in Höhe von rund 290.000 Euro aus dem Finanzausgleichsgesetz erwartet.

 

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  • Stadt Coburg/Constantin Hirsch