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Stadt Coburg

Sportlerehrung

Olympia beginnt in Coburg

Zahlreiche Titel haben Mitglieder Coburger Sportvereine und Coburger Sportler*innen im vergangen Jahr erringen können. Diese Leistung würdigte die Stadt im Rahmen der Sportlerehrung im Globe.

Coburg ist Sportstadt. Und das mit Erfolg. Das hat die Sportgala am 21. Februar 2026 eindrucksvoll bewiesen. Die Ehrung der herausragenden Leistungen fand erstmals im Globe statt. Gefeiert wurden Titel, Rekorde und außergewöhnliches Engagement. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig würdigte die beeindruckende Bandbreite sportlicher Leistungen in der Vestestadt.

In seiner Ansprache spannte der Oberbürgermeister den Bogen von internationalen Großereignissen wie Europa- und Olympischen Spielen bis in die Coburger Turnhallen und auf die heimischen Sportplätze. „Olympia beginnt nicht im Stadion, sondern im Verein“, betonte er – und unterstrich damit die Bedeutung der lokalen Strukturen für große sportliche Erfolge. Ob Europameister*innen, WM-Medaillengewinner*innen, Deutsche oder Bayerische Meister*innen: Die Liste der ausgezeichneten Athleti*nnen zeigte, dass Coburg sportlich in vielen Disziplinen ganz vorne mitspielt. Für eine Stadt dieser Größe sei das alles andere als selbstverständlich.

Gedenken an eine prägende Persönlichkeit
Ein bewegender Moment des Abends war das gemeinsame Gedenken an Erich Bilek, der im Dezember 2025 im Alter von 95 Jahren verstorben ist. Bilek hatte 1947 die Handballabteilung der Coburger Turnerschaft mitgegründet und war über sieben Jahrzehnte als Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Funktionär aktiv. Er gehörte zudem zu den Mitgründern des HSC 2000 Coburg, der später bis in die 1. Handball-Bundesliga aufstieg. Mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, prägte er den Coburger Sport nachhaltig. Die Anwesenden erhoben sich zu einer Schweigeminute.

Breiten- und Leistungssport Hand in Hand
Neben Spitzenleistungen standen auch die Strukturen dahinter im Fokus: 60 Sportvereine, rund 19.000 Mitglieder, tausende Kinder und Jugendliche im Training - Sport sei in Coburg kein Randthema, sondern gelebter Alltag, so Sauerteig. Hier würden Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen vermittelt – Werte, die weit über den Wettkampf hinausreichen. Auch innovative Formate fanden ihren Platz: So machte 2025 etwa der „Turn Warrior“-Parcours Station in Coburg und verband klassische Vereinsarbeit mit modernen Eventformaten.

Ehrenamt als Fundament
Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen: Trainer*innen, Betreuer*innen, Organisator*innen und Funktionär*innen. „Sie sorgen dafür, dass der Vorhang überhaupt aufgeht“, so der Oberbürgermeister mit Blick auf den Veranstaltungsort. Ohne ihren Einsatz gäbe es weder Trainingsbetrieb noch Wettkämpfe – und damit auch keine Erfolge.

Sport und Kultur auf einer Bühne
Mit dem Globe als Veranstaltungsort traf Sport auf Kultur. Wo sonst Schauspiel und Oper geboten wird, standen an diesem Nachmittag Athlet*innen im Rampenlicht. Die Ehrungen wurden ergänzt durch Showacts, unter anderem durch die Gruppe „Effect’s“ sowie den Coburger Mohr. Den Abschluss bildete die Auszeichnung der „Sportlerin des Jahres“ und des "Sportlers des Jahres" durch den Sportverband.

Beim anschließenden Austausch klang der Nachmittag in geselliger Atmosphäre aus – ganz ohne Wettkampfdruck, dafür mit viel Applaus und Anerkennung. Coburg ist eine echte Sportstadt. Eine Stadt, in der Breiten- und Leistungssport ebenso ihren Platz haben wie Ehrenamt und Professionalität. Die Sportlerehrung 2026 hat das eindrucksvoll gezeigt.

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Bildnachweise

  • Stadt Coburg/Constantin Hirsch
  • Wolfgang Desombre
  • Wolfgang Desombre
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