Bereits seit vielen Jahren lädt die Coburger Schützengesellschaft Menschen mit Behinderung zu einem Rundgang über den Festplatz ein. Damit schafft sie einen besonderen Raum für Begegnung und Teilhabe und ermöglicht den Gästen einen unbeschwerten Nachmittag mitten im Festgeschehen. Begleitet wurde die Gruppe aus Seßlach von Bürgermeister Can Aydin, dem Behindertenbeauftragten Heinz Rembor, dem stellvertretenden Behindertenbeauftragten Harald Dütsch, Holger Diez, Amtsleiter des Sozial- und Versicherungsamts, sowie Vertretern der Coburger Schützengesellschaft.
Zum Auftakt ging es hoch hinaus. Bei einer Fahrt mit dem Riesenrad konnten die Teilnehmer*innen den Festplatz aus einer ganz besonderen Perspektive erleben und sich einen Überblick über das gesamte Gelände verschaffen. Dank einer rollstuhlgerechten Gondel war die Fahrt auch für Menschen im Rollstuhl möglich.
Mit großem Einsatz öffneten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte bereits vor dem regulären Betrieb und machten so individuelle Fahrten möglich. Nach einem Besuch am Stand mit den Lebkuchenherzen wartete ein weiteres Highlight. Beim Autoscooter wurden gemeinsam gemeinsam mit Bürgermeister Can Aydin mehrere Runden gedreht. Anschließend durfte eine Portion Popcorn nicht fehlen, bevor der Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein im Festzelt ausklang.
Der gelungene Nachmittag war vor allem durch das Engagement der Coburger Schützengesellschaft und der Schausteller möglich, die den Rundgang jedes Jahr mit viel Herzblut unterstützen. Bürgermeister Can Aydin dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und die gelebte Inklusion. Die strahlenden Gesichter machten deutlich, wie wertvoll solche gemeinsamen Erlebnisse und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind.