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Stadt Coburg

Bündnis Coburg - Die Familienstadt

TOLERANZRÄUME vom 20. bis 28. Juni 2026

Die vom Bundestag und Bundesministerium des Innern und für Heimat getragene Ausstellung kommt auch nach Coburg! Die auffälligen Toleranz-Container zeigen, wie man im Alltag Toleranz und Respekt stärkt und laden zum Erleben und Diskutieren ein – über Chancen und Grenzen!

Willkommen zur Ausstellung TOLERANZRÄUME

Die Ausstellung lädt Menschen aus allen Lebenswelten ein, sich mit Toleranz, Vielfalt und den Grenzen des Miteinanders auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten, in denen Diskussionen oft schärfer werden, wollen wir gemeinsam Räume für Austausch, Perspektivwechsel und Begegnung schaffen.

Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn sich ihre Mitglieder mit Respekt und Offenheit begegnen. Aktuell erleben wir in Deutschland jedoch, dass private und öffentliche Diskussionen hitziger werden und bisweilen die Grenzen dessen überschreiten, was die Gesprächspartner:innen bereit sind zu tolerieren, oder sogar in Hass und Feindschaft entgleisen. Dieser Entwicklung tritt die Ausstellung ToleranzRäume entgegen. Sie wird vom deutschen Bundestag gefördert – eine Mehrheitsentscheidung über alle demokratischen Fraktionen.

TOLERANZRÄUME, das sind farbenfrohe Ausstellungscontainer, die im Herzen deutscher Städte platziert werden. Ihr Ziel: Besucher:innen neue Perspektiven auf das Thema Toleranz zu eröffnen, aber auch ganz konkret auf die Lebenswelten anderer Menschen. Toleranz wird in den ToleranzRäumen auch ganz klar als Verhandlungssache betrachtet. Nicht alle müssen oder können alles tolerieren. Deshalb werden auch die Grenzen der Toleranz beleuchtet: Was kann und will unsere Gesellschaft aushalten? Und was ich selbst? An manchen Grundlagen kann, darf nicht gerüttelt werden. Das gilt für unser Grundgesetz und die darin festgehaltenen Grundrechte.

Der Bezug zur eigenen Sichtweise und zum eigenen Alltag ist wichtig. Denn Besucher:innen sollen Inspiration erhalten, wie sie selbst sich im Kleinen und Großen für mehr Respekt und gesellschaftliche Toleranz einsetzen können. Denn jede:r einzelne von uns hat die Macht, unser Zusammenleben ein bisschen besser zu machen. Das ist die wichtigste Botschaft der ToleranzRäume.

Datum & Uhrzeit

Samstag, 20.06.2026 - Sonntag, 28.06.2026 rundum die Uhr

Ort

Albertsplatz in Coburg

Inhalte der Ausstellung

Außergewöhnliches und Alltag

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: Im Innenraum steht der Begriff der Toleranz im Fokus, ergänzt durch prägnante Beispiele aus der Geschichte. Der Außenbereich zeigt anhand alltäglicher Situationen, warum Toleranz wichtig ist und wie jede und jeder zu einem respektvollen Miteinander beitragen kann.

Die Besucherführung ist offen gestaltet – die ToleranzRäume sind von allen Seiten zugänglich. Bereits die Außenwände greifen das Thema auf: Sie laden dazu ein, eigene Gedanken zur Toleranz festzuhalten. Ergänzend kommen auf einem integrierten Bildschirm verschiedene Stimmen zu Wort – von Expert:innen über engagierte Persönlichkeiten bis hin zu Menschen, die Intoleranz erfahren haben.

Kaleidoskop der Toleranzvorbilder

Zu Beginn des Rundgangs steht die Frage: Was bedeutet Toleranz – und wie gelingt respektvolles Miteinander trotz unterschiedlicher Ansichten?

Eine farbenfrohe Wand zeigt Persönlichkeiten, die sich für Toleranz engagiert haben – von Annette von Droste-Hülshoff bis zur Dichterin May Ayim. Ihre Geschichten machen die Vielfalt des Themas sichtbar. Einige Biografien können als Abreißblätter mitgenommen werden. Dahinter erscheinen neue Beispiele – so entsteht ein lebendiges Kaleidoskop der Toleranz.

Toleranz im Alltag – Stimmungsbild und Impulse

Ein großes Wimmelbild zeigt Alltagssituationen, in denen Toleranz gefragt ist. Besucher:innen entscheiden, was für sie akzeptabel ist – so entsteht ein persönliches Stimmungsbild. Dabei wird deutlich: Toleranz braucht aktives Handeln, auch im Kleinen.

Passend dazu werden auch konkrete Impulse für respektvolle Gespräche aufgezeigt. Die Tipps stehen als Handzettel zum Mitnehmen bereit – für mehr Toleranz im eigenen Alltag.

Grenzen der Toleranz

Es werden prägnant Beispiele, in denen Gemeinschaften die Grenzen der Toleranz überschritten haben, gezeigt. Es ist Mahnung und Aufruf zugleich: Solche Entwicklungen entstehen nicht plötzlich, sondern schrittweise – und durch das Handeln oder Wegsehen vieler.

Gleichzeitig wird deutlich: Jede und jeder kann im Alltag dazu beitragen, solchen Prozessen entgegenzuwirken. Wie das gelingen kann, zeigen die anderen Bereiche der Ausstellung.

Skizzen zur Ausstellung

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Verein Toleranz-Tunnel e.V.
  • Toleranz-Tunnel e.V.
  • Toleranz-Tunnel e.V.
  • Toleranz-Tunnel e.V.
  • Toleranz-Tunnel e.V.
  • Toleranz-Tunnel e.V.