Zugangseröffnung – Erklärung der Stadt Coburg

Zugangseröffnung – Erklärung der Stadt Coburg

Die Stadt Coburg regelt in der nachfolgenden Erklärung, in welcher Qualität Dokumente, die per E-Mail an die Stadtverwaltung übermittelt werden, von den Ämtern angenommen und verwertet werden können. Die elektronische Kommunikation mit der Stadt Coburg richtet sich nach Art. 3a BayVwVfg (Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz), wonach die Übermittlung elektronischer Dokumente zulässig ist, soweit der Empfänger hierfür einen Zugang eröffnet hat.


Elektronische Kommunikation mit der Stadt Coburg

Die Übermittlung von elektronischen Dokumenten an die Stadt Coburg ist unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Die Stadt Coburg nimmt Dokumente nur in folgenden Dateiformaten entgegen:
    - Textdateien im Format ANSI (*.txt)
    - Microsoft Word (*.doc und *.docx)
    - Microsoft Excel (*.xls und *.xlsx)
    - Portable Document Format (*.pdf)
    - Joint Photographic Expert Group (*.jpg)
    - Graphics Interchange Format (*.gif)
    - Tag Image File Format (*.tif)
    - Bitmap Pictures (*.bmp)
    - Zip-Archive (*.zip)
  • Weitere Formate sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Empfangsstelle zulässig. In allen zulässigen Formaten dürfen keine automatisierten Abläufe oder Programmierungen (sog. Makros) verwendet werden.
  • Die genannten Dateiformate können durch Komprimierungsprogramme in den Dateigrößen verringert (gepackt) werden. Komprimierte Dateien nimmt die Stadt Coburg nur als nicht selbstentpackende ZIP-Archive (*.zip) entgegen.

Die Gesamtgröße einer E-Mail incl. Anhänge (Attachments) ist auf eine Größe von 15 Megabyte (MB) beschränkt. Für die elektronische Kommunikation per E-Mail ist poststelle@coburg.de  als zentrale E-Mail-Adresse eingerichtet. Darüber hinaus finden Sie in unserem Internetangebot weitere E-Mail-Adressen einzelner Dienststellen oder Mitarbeiter, an die Sie ebenfalls E-Mails versenden können.


Annahme signierter und verschlüsselter elektronischer Post bzw. qualifiziert signierter Dokumente

  • Der Empfang signierter und verschlüsselter elektronischer Post sowie qualifiziert signierter Dokumente durch die Stadt Coburg ist nach Art. 3a BayVwVfg möglich. Dokumente, die dem Schriftformerfordernis unterliegen, können grundsätzlich auch elektronisch übermittelt werden. Dies kann jedoch nach Art. 3 a BayVwVfG nur dann wirksam erfolgen, wenn das Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen wird.
  • Die qualifizierte Signatur von Dokumenten (Dateien) wird nur in den Formaten PDF-inline oder PKCS7 entgegen genommen.
  • Signierte und verschlüsselte E-Mails werden nur im SMIME-Format akzeptiert. Es wird keine PGP-Verschlüsselung/Signatur akzeptiert.
  • Für den verschlüsselten E-Mail-Verkehr mit der Stadt Coburg nutzen Sie bitte das Gateway-Zertifikat der Stadt Coburg

<   Öffentlicher Schlüssel   >


Art. 3a BayVwVfG - Elektronische Kommunikation

(1) Die Übermittlung elektronischer Dokumente ist zulässig, soweit der Empfänger hierfür einen Zugang eröffnet.

(2) Eine durch Rechtsvorschrift angeordnete Schriftform kann, soweit nicht durch Rechtsvorschrift etwas anderes bestimmt ist, durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz zu versehen. Die Signierung mit einem Pseudonym, das die Identifizierung der Person des Signaturschlüsselinhabers nicht ermöglicht, ist nicht zulässig.

(3) Ist ein der Behörde übermitteltes elektronisches Dokument für sie zur Bearbeitung nicht geeignet, teilt sie dies dem Absender unter Angabe der für sie geltenden technischen Rahmenbedingungen unverzüglich mit. Macht ein Empfänger geltend, er könne das von der Behörde übermittelte elektronische Dokument nicht bearbeiten, hat sie es ihm erneut in einem geeigneten elektronischen Format oder als Schriftstück zu übermitteln.

 

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen. Nähere Informationen zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit. Sofern kein Fall des § 188 VwGO vorliegt wird kraft Bundesrecht in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig, die grundsätzlich als Gebührenvorschuss zu entrichten ist.

 

 


 
 
 

Ansprechpartner/in

Herr Arno Feiler

Amtsleitung

Arno.Feiler@coburg.de

Telefon: 09561 / 89-2150
Fax: 09561 / 89-62150



Frau Karin Engelhardt

Online-Managerin, Abteilungsleiterin

Karin.Engelhardt@coburg.de

Telefon: 09561 / 89-1102
Fax: 09561 / 89-61102



Herr Florian Detsch

System- und Anwendungsadministration

Florian.Detsch@coburg.de

Telefon: 09561 / 89-2160
Fax: 09561 / 89-62160