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Stadt Coburg

Sozial- und Versicherungsamt

Behindertenerholung; Informationen

Beschreibung

Beschädigte im Sinne des Bundesversorgungsgesetzes und deren Hinterbliebene können einen Anspruch auf Erholungshilfe haben. Dafür muss die Notwendigkeit durch einen Arzt, in Zweifelsfällen nach Bestätigung durch das Gesundheitsamt oder das Versorgungsamt, zur Erhaltung der Gesundheit oder Arbeitsfähigkeit notwendig und zweckmäßig ist. Bei Beschädigten muss zusätzlich die Erholungsbedürftigkeit durch die anerkannten Schädigungsfolgen bedingt sein; dies wird bei Schwerbeschädigten stets angenommen. Erholungshilfe kann auch für den Ehegatten oder Lebenspartner des Beschädigten gewährt werden. Die Dauer des Erholungsaufenthaltes darf in der Regel 3 Wochen nicht überschreiten.

Nicht kriegsbeschädigte behinderte Menschen können unter bestimmten Voraussetzungen von staatlich geförderten Erholungsmaßnahmen Gebrauch machen. Insbesondere die, die von den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und den Behindertenverbänden durchgeführt werden.

Träger der Kriegsopferfürsorge (Zentrum Bayern Familie und Soziales – Hauptfürsorgestelle; Kriegsopferfürsorgestellen bei den Landratsämtern und kreisfreien Städten) für Erholungshilfe im Rahmen des Bundesversorgungsgesetzes; für andere Erholungsmaßnahmen Träger der freien Wohlfahrtspflege (Caritas, Innere Mission, Arbeiterwohlfahrt) und Sozialhilfeverwaltungen bei der Stadt Coburg und dem Bezirk Oberfranken.