Aufgaben im städtischen Forst

Aufgaben des städtischen Forstes

Der Forstbetrieb der Stadt Coburg ist wie jeder öffentliche Wald per Bundeswaldgesetz zu vorbildlichen Waldbewirtschaftung verpflichtet. Dies beinhaltet eine ausgewogene Betrachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange. Für uns heißt der Anspruch auf naturnahe, ökologische Waldwirtschaft auf 277 ha Stadtwald.  Dabei ist die Erholungsfunktion für die Bürger wohl am Bedeutendsten. Zudem besitzt der Forstbetrieb Steilhangflächen im Stadtbereich bei denen Erosionsschutz und Wasserretention wichtiger sind als eine Holznutzung. Der Wald im Allgemeinen ist der größte Trinkwasserspeicher und der beste Wasserfilter auf unserer Erde. Auch hier leistet der städtische Forstbetrieb seinen Beitrag zum Erhalt und schonenden Bewirtschaftung von Wäldern in Trinkwasserschutz- und Trinkwassereinzugsgebieten. Beim Umbau unserer Wälder von nadelholzdominierten zu standortgerechte Laubmischwäldern fördern wir gezielt auch Naturverjüngung von einheimischen Laubbäumen.

Eine wichtige Aufgabe des städtischen Forstbetriebes ist es, den Stadtwald an öffentlichen Straßen, Parkplätzen und bebauten Gebieten in einen verkehrssicheren Zustand zu halten. Um dieser gesetzlich vorgegebenen Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, werden jährlich mindestens einmal im Jahr gut 30 Kilometer Bestandsränder kontrolliert. Diese Waldränder müssen, je nach Lage bis zu einer Tiefe von zwei Baumlängen begutachtet werden.

 

Wegebau und Unterhalt der Waldanlagen

Die Städtische Forstverwaltung unterhält ein umfangreiches Waldwegenetz. Dieses dient in erster Linie der Erschließung des Waldes und der Holzabfuhr. Es ermöglicht im Falle eines Unfalls oder Waldbrandes ein schnelles Erreichen des Geschehens auch mit schwerem Gerät. Der Unterhalt solcher Waldwege ist sehr teuer, die Benutzung aber für jedermann kostenlos. Bei ungünstiger Witterung werden die Wege oft durch Holzrücken und Holzabfuhr in Mitleidenschaft gezogen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Wege nicht immer gleich in den optimalen Zustand versetzt werden können.


Forst- und Umweltschutz

Als Forstschutzbeauftragter hat der Revierleiter die Rechte und Pflichten eines Polizeibeamten. Beim Forstschutz geht es darum, den Schutz des Waldes gegen Forstschädlinge, schädliche Tiere und Pflanzen, oder Waldbrand zu sichern und sogenannte Forstfrevel, wie Holzdiebstahl oder Wilderei zu verfolgen. Der Forstschutz wird täglich ausgeübt. Als Naturschutzbeauftragter ist der Revierleiter auch für die Belange des Naturschutzes im Wald zuständig. So werden Feuchtbiotop angelegt und unterhalten, oder Waldränder gepflegt. Des Weiteren werden an geeigneten Standorten auch seltene Baumarten wie Speierling oder Walnuss gepflanzt. Der Schutz und Erhalt von Totholz und Biotopbäumen, alter Bäume und Altholzinseln ist ein besonderes Anliegen, um die Artenvielfalt an Pflanzen, Pilzen und Tieren in Coburgs Stadtwäldern für uns und die Nachwelt zu erhalten.


Erhaltung und Verbesserung der Waldfunktion

Neben der Produktion des Rohstoffes Holz erfüllt der Wald weitere wichtige Funktionen: Er prägt unser Klima, produziert Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit und dient vielen Menschen als Naherholungsraum. Er reinigt und speichert Trinkwasser und schützt unsere fruchtbare Erde vor Erosion. Der Wald ist als stabiles Ökosystem Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Unsere Aufgabe ist es, die Erhaltung und Verbesserung der Waldfunktionen zu gewährleisten.


Erstaufforstungen Auwald

Rettungstreffpunkte für Notfälle im Wald:

<<<INFO<<< und hier als >>>pdf-Datei<<<

 

 

 

 

 


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