Den Klimaschutz müssen wir gemeinsam stemmen

Den Klimaschutz müssen wir gemeinsam stemmen

Nachhaltige Stadtentwicklung geht nur im breiten Schulterschluss von Verwaltung, Stadtrat und Ihnen!

 

 

 

Für OB Sauerteig hat Klima- und Artenschutz oberste Priorität – im Kleinen, wie im Großen. Hier sät Jako Carl vom Grünflächenamt Coburg auf dem Areal der ehemaligen Angerturnhalle Blütensamen aus. Ab dem Frühling soll, bis klar ist, was mit dem Areal geschieht, eine Blumenwiese für Bienen und andere Insekten entstehen.

Ausgewählte Vorschläge des OB für den Aktionsplan

  • Teilfortschreibung des Verkehrsentwicklungsplan um ein Radwegekonzept
  • Ausbau der E-Ladeinfrastruktur
  • Erlass einer Freiflächengestaltungssatzung („Keine Steingärten des Grauens“)
  • Erweiterung des Fernwärmenetzes bis zur Bertelsdofer Höhe / BGS-Gelände
  • Maßnahmen zur Abfallvermeidung
  • Initiativberatung für Unternehmen z.B. zu Energieeffizienz
  • Vorrang für Revitalisierung vor Neuausweisung von Flächen und Gebäuden
  • Prüfung innovativer Energiekonzepte
  • Erweiterung Car-Sharing um Elektro-Fahrzeuge (eventuell als Bestandteil Studententicket)
  • Aufbau eines strategischen Energiemanagements für alle städtischen Liegenschaften
  • Weiterentwicklung des kommunalen Beschaffungswesens um die Kriterien Ressourcenschonung, Klimaschutz und Regionalität

 

Liebe Coburgerinnen und Coburger,

Stadtentwicklung nachhaltig zu gestalten, ist wohl die größte Herausforderung für unsere Zukunft. Leider werden Klimaschutzmaßnahmen noch immer zu den „freiwilligen Leistungen“ einer Kommune gezählt. Dabei führt an diesen Aufgaben kein Weg mehr vorbei. Klimaschutz ist Pflicht und nicht nur Kür. Für mich steht die Ausrichtung der gesamten Stadtentwicklung nach Nachhaltigkeits-Kriterien ganz oben auf der Agenda.

Was da vor uns liegt, ist allerdings eine Herkulesaufgabe. Das muss uns allen klar sein. Weil wir viel zu lang gezögert haben, ist es jetzt nicht 5 vor 12, sondern zumindest 5 nach 12. Wir können uns nicht weiter um konsequente Entscheidungen herumdrücken, sondern müssen überlegt, aber auch rasch und konsequent entscheiden und handeln.

Mit der Einrichtung eines speziellen Senats für Klimaschutz, Mobilität und Energie ist ein erster Schritt getan, um den Umweltschutzgedanken zu stärken. Im Stadtrat wollen wir dieses Frühjahr einen Aktionsplan für eine nachhaltige und klimafreundliche Stadtentwicklung beraten, der entstanden ist unter der Federführung des städtischen Klimaschutzmanagers, des Klimaschutzbeauftragten unseres Stadtrates und meines Teams. Dabei werden wir bindende Leitziele definieren und in festgeschriebene und zeitlich definierte Maßnahmen herunterbrechen.

Unser Maßnahmenplan ist umfassend und ambitioniert. Er reicht vom Ausbau regenerativer Energien über eine Stärkung des ÖPNV und des Radverkehrs bis hin zu einer Ergänzung des städtischen Flächennutzungsplans um Aspekte der Klimafolgenanpassung und des konsequenten Schutzes grüner Lungen im Stadtgebiet oder die Neuausrichtung des kommunalen Beschaffungswesens nach Kriterien von Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Regionalität (weitere Beispiele aus dem Aktionsplan siehe Infokasten).

Was uns aber klar sein muss: Nachhaltige Stadtentwicklung ist keine One-Man-Show. Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen – im Stadtrat über alle politischen Strukturen hinweg, im Zusammenspiel aller Kräfte der Stadtverwaltung. Wir benötigen dazu aber unbedingt auch einen Konsens in der Stadtgesellschaft. Auch Sie sind gefragt! Machen Sie mit, bringen Sie sich ein. Ohne Sie, die Bürgerinnen und Bürger, und Ihre Zustimmung geht es nicht.

Also: Wir legen los. Sind Sie dabei?

Ihr Oberbürgermeister

Dominik Sauerteig

Ausgewählte Vorschläge des OB für den Aktionsplan

  • Teilfortschreibung des Verkehrsentwicklungsplan um ein Radwegekonzept
  • Ausbau der E-Ladeinfrastruktur
  • Erlass einer Freiflächengestaltungssatzung („Keine Steingärten des Grauens“)
  • Erweiterung des Fernwärmenetzes bis zur Bertelsdofer Höhe / BGS-Gelände
  • Maßnahmen zur Abfallvermeidung
  • Initiativberatung für Unternehmen z.B. zu Energieeffizienz
  • Vorrang für Revitalisierung vor Neuausweisung von Flächen und Gebäuden
  • Prüfung innovativer Energiekonzepte
  • Erweiterung Car-Sharing um Elektro-Fahrzeuge (eventuell als Bestandteil Studententicket)
  • Aufbau eines strategischen Energiemanagements für alle städtischen Liegenschaften
  • Weiterentwicklung des kommunalen Beschaffungswesens um die Kriterien Ressourcenschonung, Klimaschutz und Regionalität


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