Einblicke in die Museumsarbeit & Puppenthemen

Was geht im Puppenmuseum hinter verschlossenen Türen vor? Wir werden inventarisiert.

Was geht im Puppenmuseum hinter verschlossenen Türen vor?

In den Depots, die bei uns im Dachgeschoss liegen, widmen wir uns einer Kernaufgabe des Museums: Wir inventarisieren neu zugegangene Objekte, welche an das Museum abgegeben worden sind. Jede Puppe und jedes Spielzeug, das in die Sammlung aufgenommen wird, bekommt eine Nummer, wird fotografiert und genau beschrieben. Alle Daten werden in einer Datenbank erfasst. Nur so ist es möglich, einen Überblick über die inzwischen über 5.000 Objekte zu behalten und daraus neue Ausstellungen zu konzipieren.

  

Wie auf dem Bild zu sehen, haben wir im März und April 2020 einen größeren Eingang aus relativ modernen Kunststoffuppen bearbeitet, die in den 1980er und 1990er Jahren hier in der Region gefertigt worden sind, zum Beispiel bei Zapf in Rödental oder bei Lissi Bätz in Neustadt. Jede Puppe wird dazu genau in Augenschein genommen.

Erfasst werden

- die Größe

- die Materialien

- der Hersteller und der Herstellungsort

- die Halsmarke

- die Datierung

- die Funktion

- die Daten der Vorbesitzer sowie wann und wie die Puppe ins Museum kam

- der Zustand und evtl. Schäden

 

Außerdem wird genau beschrieben, welche Haarfarbe und Augenfarbe die Puppe hat und welche Kleidung sie trägt.

Wie ein fertiger Eintrag und ein Inventarblatt in der Datenbank aussieht, können Sie in den pdf-Dokumenten sehen: Maske der Datenbank, Inventarblatt

 

 


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