Was gilt ab 2. September 2021 in Coburg? - Ein Überblick

Was gilt ab 2. September 2021 in Coburg? - Ein Überblick

Hier ein grober Überblick*

* vereinfachte Auflistung, zusätzliche Einschränkungen/Ausnahmen bestehen. Änderungen/Irrtümer vorbehalten. Es gelten die jew. gültigen Gesetze, Verordnungen und Bekanntmachungen.

  • Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen wo immer möglich.
  • In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten.
  • Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, wird empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.
     

Geschlossen bleiben*

  • Clubs, Diskotheken 
  • Bordellbetriebe
  • vergleichbare Freizeiteinrichtungen

Untersagt sind*

  • Volksfeste und öffentliche Festivitäten
  • Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen
     

Maskenpflicht*

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Personen, denen aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen nicht möglich ist (bei Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses)
  • Beschäftigte während des Dienstes nur im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.

Maskenpflicht (Medizinische Gesichtsmaske) gilt:

  • in Gebäuden und geschlossenen Räumen
  • geschlossene öffentliche Fahrzeugbereiche (ÖPNV, Taxis,...), Kabinen u.ä.
  • unter freiem Himmel in Eingangs- und Begegnungsflächen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen

Maskenpflicht gilt nicht:

  • innerhalb privater Räume
  • an festen Sitz-/Steh- oder Arbeitsplätzen, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, eingehalten werden kann (außer im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie in der Schülerbeförderung, im Unterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, bei der Mittagsbetreuung*)
  • für Gäste in der Gastronomie (am Tisch)
  • bei Dienstleistungen, sofern die Art der Leistung das Tragen der Maske nicht zulässt
  • für das Personal soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist
  • während des Sportunterrichts
  • für des Lüftens von Klassen- und Aufenthaltsräumen
  • bei sonstigen zwingenden Gründen

Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Weitere Pflichten zum Tragen einer Maske können als Teil der Schutz-/Hygienekonzepte der jew. Einrichtungen auf Basis der vom Freistaat bekanntgegebenen Rahmenkonzepte bestehen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. im Vorfeld bei der jew. Einrichtung, ob eine Maskenpflicht oder zusätzliche Einschränkungen durch Schutzmaßnahmen bestehen.

 

Testnachweis (Geimpft, genesen, getestet)*

Als Testnachweis gelten jew. ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines:
  • PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder andere Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik (nicht älter als 48 Stunden)
  • POC-Antigentests (nicht älter als 24 Stunden)
  • unter Aufsicht vorgenommene, zugelassene Selbsttests (nicht älter als 24 Stunden)
Gleichgestellt mit einem Testnachweis/Ausgenommen von der Testpflicht sind:
  • Vollständig geimpfte und genesene Personen* (mit Impf-/Genesenennachweis)
  • Kinder unter 6 Jahren
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen* (außer in den Schulferien beim Besuch von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen*, Alten- und Seniorenresidenzen)
  • noch nicht eingeschulte Kinder (außer beim Besuch von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen*, Alten- und Seniorenresidenzen)

Ein Test-/Impf-/Genesenennachweis wird inzidenzunabhängig benötigt:

  • Besuch von Messen und Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen*
  • Besucher von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen*, Alten- und Seniorenresidenzen
  • Beschäftigte von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen*, Alten- und Seniorenresidenzen (abweichende Testpflicht an mind. 2 Tagen pro Woche*)
  • Beschäftigte von ambulanten Pflegediensten und teilstationären Pflegeeinrichtungen (abweichende Testpflicht an mind. 3 Tagen pro Woche*)
  • für die Teilnahme am Präsenzunterricht, sonstigen Schulveranstaltungen, schulischen Ferienkursen sowie der Mittags- und Notbetreuung (abweichende Testpflicht an mind. 3 Tagen pro Woche*, für Schüler/-innen der Grundschulstufe sowie an Förderschulen* ggf. mind. 2 Tests pro Woche, bei einem Infektionsfall in einer Klasse ggf. täglich)
  • für nicht eingeschulte Kinder in Kindertageseinrichtungen und heilpädagogischen Tagesstätten (abweichende Testpflicht an mind. 2 Tagen pro Woche*)
  • Übernachtungsgäste in Beherberbungsbetrieben (Hotels, Schullandheime, Jugendherbergen, Campingplätze, ...) bei der Ankunft sowie zusätzlich  alle weiteren 72 Stunden
  • Passagiere von Flusskreuzfahrten bei der Einschiffung und am Tag eines Landgangs

Ein Test-/Impf-/Genesenennachweis wird abhängig von der Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 35 innerhalb geschlossener Räume benötigt*:
(In-Kraft-Treten der Nachweispflicht 2 Tage nach Feststellung der Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen bzw. Außer-Kraft-Setzung der Nachweispflicht 2 Tage nach Feststellung der Unterschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen)

  • bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nicht privaten Räumlichkeiten
  • im Rahmen von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind
  • in Sportstätten und bei der praktischer Sportausbildung
  • in Fitnessstudios
  • im Kulturbereich
    • Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen
    • Kinos
    • Museen,
    • Ausstellungen
    • Gedenkstätten
    • Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
  • in der Gastronomie
  • im Beherbergungswesen (Hotels, Unterkünfte, ...)
  • den Hochschulen
  • bei Tagungen und Kongressen
  • in Bibliotheken und Archiven
  • zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
  • in zoologischen und botanischen Gärten
  • in Freizeiteinrichtungen einschließlich
    • Bädern, Thermen
    • Saunen, Solarien
    • Seilbahnen und Ausflugsschiffen
    • Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken
    • Freizeitparks
    • Indoorspielplätzen
    • Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen
  • im touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen
  • Besucher von Krankenhäusern* (sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt)
     

Kein Test-/Impf-/Genesenennachweis wird benötigt*:

  • im Handel
  • in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben (außer Dienstleistungsbetriebe, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist*)
  • im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und in der Schülerbeförderung
  • zu Prüfungen
  • in Wahllokalen und Eintragungsräumen
  • zu Gottesdiensten
  • bei Versammlungen im Sinne des Art. 8 des Grundgesetzes
  • zu Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen
  • für die Begleitung Sterbender
  • den Besuch von Betriebskantinen

 

Inzidenzwertunabhängige Regeln für einzelne Bereiche*

Größere Veranstaltungen

  • Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen benötigen ein vorab der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegendes Infektionsschutzkonzept
  • Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt:
    • personalisierte Eintrittskarten
    • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
    • kein Zutritt für offensichtlich alkoholisierte Personen
  • darüber hinaus: max. 25.000 Personen gleichzeitig (bei Messen bis zu 50.000 Personen)
  • in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten max. 5.000 Personen zu 100% der Kapazität sowie für den 5.000 Personen überschreitenden Teil höchstens 50 % der weiteren Kapazität

Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG (Demonstrationen, ...)*

  • unter freiem Himmel: Mindestabstand von 1,5 m ​ zwischen allen Teilnehmern
  • innerhalb geschlossener Räume: nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; ohne Personenobergrenze, wenn ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen (es gelten die Regeln bzgl. größerer Veranstaltungen, s.o.)

Gottesdienste (Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften*)

  • ohne Personenobergrenze, wenn ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen (es gelten die Regeln bzgl. größerer Veranstaltungen, s.o.)
  • innerhalb von Gebäuden: nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird

Gastronomie

  • in geschlossenen Räumen ist Tanzen untersagt (außer im Rahmen von Veranstaltungen, die nach den geltenden Regeln zulässig sind)
  • Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik (außer im Rahmen von Veranstaltungen, die nach den geltenden Regeln zulässig sind)
  • In erlaubnisbedürftigen reinen Schankwirtschaften muss die Bedienung am Tisch erfolgen (keine Abgabe und kein Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen)
  • Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig.

 

Verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Belastung des Gesundheitssystems​ (Krankenhausampel)*
 

Sobald in den jeweils sieben vorangegangenen Tagen landesweit mehr als 1 200 an COVID-19 erkrankte Personen in ein bayerisches Krankenhaus eingewiesen und dort stationär aufgenommen wurden, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Belastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Maßnahmen abhängig von einer festgestellten, erhöhten Belastung des Gesundheitssystems

  • Anhebung des allgemeinen Maskenstandards auf FFP2 oder eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard
  • Anhebung der für einen Testnachweis erforderlichen Testqualität, insbesondere Notwendigkeit von PCR-Tests
  • Kontaktbeschränkungen
  • Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen

Die konkreten Maßnahmen geben die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege jew. bei Überschreitung bekannt.

 

Verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Intensivbettenbelegung*

Sobald nach den Zahlen des DIVI-Intensivregisters landesweit mehr als 600 Krankenhausbetten mit invasiver Beatmungsmöglichkeit der Intensivstationen mit an COVID-19 erkrankten Personen belegt sind, ergreifen die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege unter Berücksichtigung einer Risikobewertung und Prognose des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Entwicklung des Infektionsgeschehens unverzüglich weitere Schutzmaßnahmen, um eine weitergehende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Die konkreten Maßnahmen geben die Staatsregierung und das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege jew. bei Überschreitung bekannt.


Zurück zum Artikel

 
 
 
Standby License
Standby License