Antworten auf häufig gestellte Fragen

Welche Regeln/Lockerungen gelten ab 12. Januar?

 

Hier ein grober Überblick*

* vereinfachte Auflistung, zusätzliche Einschränkungen/Ausnahmen bestehen. Änderungen/Irrtümer vorbehalten. Es gelten die jew. gültigen Gesetze, Verordnungen und Bekanntmachungen.

  • Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen wo immer möglich.
  • In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten.
  • Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist, wird empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

 

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nichtgenesene​*

  • Treffen bzw. Gemeinsamer Aufenthalt in der Öffentlichkeit oder im Privaten nur von Ungeimpften bzw. Nichtgenesenen Personen des eigenen Haushalts mit max. 2 Personen eines anderen Haushaltes.
  • Zu den jew. Haushalten gehörende Kinder unter 14 Jahren zählen in Hinblick auf die Gesamtzahl nicht mit. 
  • Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.
  • Ausnahmen gelten für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten*.
     

Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene​*

  • Private Treffen (außerhalb der Gastronomie) sowie private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten von ausschließlich geimpften und genesenen Personen bis max. 10 Teilnehmer*innen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.
     

Geschlossen bleiben*

  • Erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften*
  • Gastronomie zwischen 22 Uhr und 5 Uhr (außer nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen, außer in der Silvesternacht vom 31. Dezember 2021 auf den 1. Januar 2022)
  • Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen 

 

Untersagt sind*

  • Jahresmärkte, insbesondere Weihnachtsmärkte
  • Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen
  • Volksfeste
  • Tanzveranstaltungen (außer zur Sportausübung)
  • Ansammlungen von mehr als zehn Personen auf öffentlichen publikumsträchtigen Plätzen* und in ihrem weiterem Umfeld (vom 31. Dezember 2021, 15 Uhr bis 1. Januar 2022, 9 Uhr)
  • Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen (u.a. Feuerwerkskörper) der Kategorie F2 (vom 31. Deuzember 2021, 0 Uhr, bis 01. Januar 2022, 24 Uhr)

 

Maskenpflicht*

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind:

  • Kinder unter 6 Jahren
  • Personen, denen aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen nicht möglich ist (bei Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses)
  • Beschäftigte während des Dienstes nur im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und bis 16 Jahre müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.
 

Maskenpflicht (FFP2-Maske) gilt:

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen u.ä.
  • bei Veranstaltungen unter freiem Himmel, für die die 2G-plus-Regel gilt (auch am jew. Platz, außer bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten)

Maskenpflicht gilt nicht:

  • innerhalb privater Räumlichkeiten
  • am festen Sitz-, Stehplatz (soweit der Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen gewahrt wird, außer in der Schule*)
  • für Gäste in der Gastronomie am Platz
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt
  • aus sonstigen zwingenden Gründen*

Die Maskenpflicht von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz richtet sich nach arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. 

 

Testnachweis*

Als Testnachweis gelten jew. ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines:
  • PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder andere Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik (nicht älter als 48 Stunden)
  • POC-Antigentests (nicht älter als 24 Stunden)
  • unter Aufsicht vorgenommene, zugelassene Selbsttests (nicht älter als 24 Stunden)
Gleichgestellt mit einem Testnachweis/Ausgenommen von der Testpflicht sind:
  • Vollständig geimpfte und genesene Personen* (bei Anwendung der 3G-Regel, mit Impf-/Genesenennachweis)
  • Kinder unter 6 Jahren
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen* 
  • noch nicht eingeschulte Kinder

 

Geimpft, genesen und zusätzlich getestet (2G plus)*

Zugang erhalten nur geimpfte bzw. genesene Personen oder Kinder unter 14 Jahren, die zusätzlich über einen Testnachweis* verfügen:

  • öffentliche und private Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten
  • Sportstätten (inkl. praktische Sportausbildung) in geschlossenen Räumen
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel außerhalb der eigenen sportlichen Betätigung
  • Kulturbereich mit
    • Theatern, Opern, Konzerthäusern
    • Bühnen, Kinos
    • Museen
    • Messen, Tagungen, Kongressen
    • Ausstellungen
    • geschlossenen Räumlichkeiten von Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
    • zoologischen und botanischen Gärten
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich
    • Bädern, Thermen, Saunen, Solarien
    • Fitnessstudios
    • Führungen innerhalb geschlossener Räume, Schauhöhlen und Besucherbergwerken
    • Indoorspielplätze
    • Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen
  • infektiologisch vergleichbare Bereiche

Für große überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbaren Veranstaltungen gilt: keine Zuschauer, nur Personen, die für den Veranstaltungbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

Vollständig geimpfte Personen, die zusätzlich eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten haben („Geboosterte“) sowie Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben, benötigen bei 2G plus keinen zusätzlichen Testnachweis mehr. Dies gilt ab 12. Januar für Gebooserte ab dem Tag des Erhalts der Auffrischungsimpfung.

Für Anbieter, Veranstalter, Beschäftigte, Betreiber und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt gilt § 28b Abs. 1 IfSG.

In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten dürfen maximal 25 % der Kapazität genutzt werden. Die zulässige Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich darüber hinaus nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt ist. Für Messen gilt eine tägliche Besucherhöchstgrenze von 12.500 Personen.

Bei Veranstaltungen ist während der gesamten Veranstaltung ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, einzuhalten.

Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gelten außerdem die folgenden Auflagen:

  • personalisierte Eintrittskarten
  • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt
  • Zutrittsverbot für offensichtlich alkoholisierte Personen

 

Geimpft oder genesen (2G)*

Zugang erhalten innerhalb geschlossener Räume nur geimpfte bzw. genesene Personen oder Kinder unter 14 Jahren*:

  • Ladengeschäfte des Handels, mit der Ausnahme von Waren des täglichen Bedarfes, dazu zählen u.a.
    • der Lebensmittelhandel (inkl. Direktvermarktung), Großhandel sowie Blumenfachgeschäfte, Buchhandlungen, Spielwaren, Bekleidungs- und Schuhgeschäfte
    • Getränke-, Babyfachmärkte, Garten- und Baumärkte
    • Tierbedarf, Futtermittel
    • Drogerien, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser
    • Optiker, Hörakustiker
    • Presseartikel, Brief- und Versandhandel, Tabakwaren
    • Tankstellen
    • und der Verkauf von Weihnachtsbäumen
  • körpernahe Dienstleistungen (inkl. Friseure, außer medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen)
  • Gastronomie (innen und außen)
  • Hotels und Beherbergungswesen
  • Sportstätten zur eigenen sportlichen Betätigung und praktische Sportausbildung unter freiem Himmel**
  • öffentliche und private Veranstaltungen unter freiem Himmel**
  • zoologische und botanische Gärten, Gedenkstätten**
  • Freizeitparks**
  • Hochschulen
  • Bibliotheken und Archive
  • außerschulische Bildungsangebote
  • berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Musikschulen, Fahrschulen, Erwachsenenbildung
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen
  • Ausflugsschiffe außerhalb des Linienverkehrs und Führungen unter freiem Himmel**
  • Seilbahnen
  • infektiologisch vergleichbare Bereiche

Für Anbieter, Veranstalter, Beschäftigte, Betreiber und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt gilt § 28b Abs. 1 IfSG.

** Es gelten die Kapazitätsbeschränkungen sowie Ausnahmeregelungen wie bei Anwendung der 2G-plus-Regel.

 

Geimpft, genesen oder getestet (3G)*

Zugang erhalten nur geimpfte bzw. genesene Personen, Personen mit Testnachweis oder gleichgestellte/von der Testpflicht ausgenommene Personen:

  • Öffentlicher Personennah- und -fernverkehr (Fahr- und Fluggäste, Kontroll- und Servicepersonal, außer Beförderung in Taxen), touristischer Bahn- und Reisebusverkehr sowie zu Ausflugsschiffen im Linienverkehr
  • sofern keine spezifischen weiteren Regeln bestehen, für Arbeitgeber und Beschäftigte an der Arbeitsstätte (wenn Kontakte zwischen Arbeitgeber, Beschäftigten und Dritten nicht ausgeschlossen werden können) 

 

Ausnahmen gelten bei Anwendung der 2G-plus/2G-Regel für:

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (bei Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses*) mit negativem PCR-/PoC-PCR-Test*
  • Schüler*innen unter 18 Jahren, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten
  • nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen

 

Ausnahmen gelten bei Anwendung 2G-Regel für:

  • Personen im Rahmen der Durchführung von Prüfungen (bei Vorlage eines negativen PCR-/PoC-PCR-Tests*)
  • zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte (bei Vorlage eines negativen PCR-/PoC-PCR-Tests*)
  • Schüler*innen unter 18 Jahren, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, in der Gastronomie und im Beherbergungswesen

 

Kein Test-/Impf-/Genesenennachweis wird benötigt*:

  • (körperferne) Dienstleistungsbetriebe
  • Handwerksbetriebe
  • Gottesdienste
  • Versammlungen nach Art. 8 GG (Demonstrationen, ...)
  • Wahllokale und Eintragungsräume

 

Kontaktdatenerfassung

Kontaktdaten* sind zu erheben bei

  • Veranstaltungen jeder Art mit mehr als 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • im Beherbergungswesen in Bezug auf Gemeinschaftsunterkünfte

 

Infektionsschutzkonzepte*

Infektionsschutzkonzepte, die zusätzliche Zulassungsbeschränkungen oder weitere Auflagen enthalten können, sind zu erarbeiten

  • Im Bereich des Handels, der Märkte und Einkaufszentren, der Dienstleistungen und des Handwerks mit Kundenverkehr
  • der vollstationären Einrichtungen der Pflege, der Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen*, der Altenheime und Seniorenresidenzen
  • der Krankenhäuser, der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen* sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften der außerklinischen Intensivpflege
  • bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen (außer Veranstaltungen mit weniger als 100 Personen) 
  • Versammlungen nach Art. 8 des Grundgesetzes in geschlossenen Räumen (außer Versammlungen mit weniger als 100 Personen) 
  • für Sportstätten und Sportveranstaltungen, Freizeiteinrichtungen jeder Art
  • die Gastronomie
  • das Beherbergungswesen
  • Tagungen, Kongresse, Messen
  • Hochschulen, Schulen, Angebote der Kindertagesbetreuung
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, die außerschulische Bildung
  • Bibliotheken, Archive
  • im Bereich der Kultur, für Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Laien- und Amateurensembles
  • in vergleichbaren Fällen

Die jeweils fachlich zuständigen Staatsministerien erstellen im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege für besondere Bereiche infektionsschutzrechtliche Rahmenkonzept. In den hiervon erfassten Bereichen haben die davon betroffenen Betreiber oder Veranstalter Infektionsschutzkonzepte zu erstellen, die den Bestimmungen des Rahmenkonzepts zu entsprechen haben.

Bitte beachten Sie daher, dass aufgrund von individuellen Infektionsschutzkonzepten sowie aufgrund der Rahmenkonzepte in versch. Bereichen ggf. weitere Einschränkungen bestehen (können).

 

Besondere Regeln für einzelne Bereiche*
 

Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG (Demonstrationen, ...)*

  • Unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden.
  • Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen (freiwilliges 3G), besteht keine Personenobergrenze.
  • Andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Gottesdienste (Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften*)

  • Für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen (freiwilliges 3G), besteht keine Personenobergrenze.
  • Andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

  • Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden ist einzuhalten.
  • Beschräkung der Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden auf max. 1 Kunde je 10 m² Verkaufsfläche*

Gastronomie

  • 2G-Regel auch in der Außengastronomie
  • ​Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig.
  • Tanzen in geschlossenen Räumen ist unzulässig
  • Musikbeschallung und -begleitung ist nur als Hintergrundmusik zulässig (soweit es sich nicht um eine nach 15. BayIfSMV zulässige Veranstaltung handelt)

 

Alten-/Behinderten-/Pflegeheime, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, ambulante Pflegedienste

  • Besucher/-innen (auch Geimpfte/Genesene/Geboosterte) sowie Mitarbeiter/-innen müssen grundsätzlich einen aktuellen Testnachweis (nicht alter als 24 Stunden) vorweisen können.  Geimpfte Mitarbeiter/-innen müssen regelmäßig ein negatives Testergebnis vorweisen. 

 

Schulen

Für den Unterricht und sonstige Schulveranstaltungen, die Mittagsbetreuung an Schulen* gilt:

Maskenpflicht

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und sonstige Beschäftigte der Schulen dürfen auf dem Schulgelände eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

  • Maskenpflicht gilt auch am Platz sowie während des Sportunterreichts in geschlossenen Räumen

Die Maskenpflicht entfällt:

  • für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtsführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen
  • während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums
     

Testnachweis

Die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen oder schulischen Ferienkursen in Präsenz sowie an der Mittags- und Notbetreuung ist Schülerinnen und Schülern unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus nur erlaubt, wenn sie

  • drei Mal wöchentlich einen aktuellen PCR-Test, PoC-PCR-Test oder PoC-Antigentests erbringen oder
  • in der Schule unter Aufsicht einen über die Schule zur Verfügung gestellten und dort zu verwendenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.

Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen besteht die Möglichkeit von PCR-Pooltestungen in Verbindung mit einem zusätzlichen Testnachweis/Selbsttest am Wochenanfang*. 

Nach Bekanntwerden eines Infektionsfalls in einer Klasse haben die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse fünf Unterrichtstage lang täglich Testnachweise zu erbringen. 

Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind*.

 

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung ​

  • Die Betreuung der Kinder erfolgt in festen Gruppen.

Testnachweis

Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonen haben für jedes noch nicht eingeschulte Kind pro Betreuungswoche drei Tests* anzubieten oder die kostenlose Abholung von drei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Schülerinnen und Schüler dürfen an Angeboten der Kindertagesbetreuung nur teilnehmen, wenn sie entsprechend der für Schulen geltenden Regeln negativ getestet sind*. 

Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Gelände der Einrichtungen mit Ausnahme der Abgabe oder Abholung von Kindern nur betreten, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind*.

 

Verschärfte Maßnahmen bei Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwertes von 1.000​ (Regionaler Hotspot-Lockdown)*
(In-Kraft-Treten 1 Tag nach Feststellung der Überschreitung der Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) von 1.000 in der Stadt Coburg bzw. Außer-Kraft-Setzung 1 Tag nach Feststellung der Unterschreitung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen durch die Stadt Coburg)

  • In allen Bereichen in denen zuvor die 2G- oder 2G-plus-Regel galt (sowie im touristischen Bahn- und Reisebusverkehr, auf Ausflugsschiffen im Linienverkehr), gilt ein sog. Lockdown, d.h. Einrichtungen und Betriebe müssen schließen und Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden*. Dies gilt insbesondere für:
    • Versammlungen (außer Versammlungen nach Art. 8 GG), Ansammlungen und öffentliche Festivitäten
    • den Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten (außer Schulsport; Wettkampf- und Trainingsbetrieb von Berufssportlern und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, unter Ausschluß des Publikums und nur Personen Zutritt erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind)
    • Gastronomie (außer Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken, kein Verzehr vor Ort sowie nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen, sofern zwischen allen Gästen, die nicht demselben Haushalt angehören, der Mindestabstand eingehalten wird)
    • körpernahe Dienstleistungen (außer medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen oder Friseurleistungen)
    • Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften (außer für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Aufenthalte)
    • Außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung in Präsenzform (außer Prüfungen)
    • Präsenzveranstaltungen an Hochschulen (außer Prüfungen; praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, wenn der Mindestabstand eingehalten wird*)
    • Bibliotheken und Archive
    • Kulturstätten (Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, Bühnen, zoologische und botanische Gärten, ...)
    • Freizeiteinrichtungen und -veranstaltungen (Freizeitparks und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten, Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Betrieb von Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen, ...)
       
  • Im Groß- und Einzelhandel sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Kundenverkehr darf die Höchstzahl der gleichzeitig im Landenschäft anwesenden Kunden nicht höher als 1 Kunde je 20 m² Verkaufsfläche betragen*.  

 

 


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