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Ausstellung Weingarth 2021 Helmut Brühl Gemälde von Helmut Brühl vor seinem Schlaganfall.

Schicksalsschlag und Kunst - Werke des Heilpraktikers Helmut Brühl

Ausstellung der Horst Ludwig Weingarth Stiftung

Schicksalschlag und Kunst - Werke des Heilpraktikers Helmut Brühl

 

Die „Horst Ludwig Weingarth Stiftung“  widmet sich - neben vielen weiteren sozialen und ökologischen Themen - vor allem dem Bereich der Kunstwelt. Mit einer Kunstsammlung von bereits über tausend gesammelten Gemälden, ist es ihr ein großes Anliegen, Werke von weniger populären oder unbekannten MalerInnen in den Vordergrund zu rücken. Dabei legt die Stiftung besonderes Augenmerk auf regionale KünstlerInnen aus Coburg und dem Umland. Die Datierung der facettenreichen Sammlung reicht hierbei vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Das Konzept der Stiftung sieht vor ab Februar/ März 2021, beginnend im Rückert3, eine Serie von Sonderaustellungen an verschiedenen Orten der Stadt zu gestalten. Den Auftakt bildet eine Schau mit Werken des Coburger Heilpraktikers und Malers Helmut Brühl (1922 - 2010), dessen Lebenslauf sich in seinen Bildern niederschlägt: Zu Beginn seines Schaffens malte er Landschaftsmotive in Feld, Wald und Flur sehr naturalistisch mit der rechten Hand. Nach einem Schlaganfall blieb die rechte Körperseite jedoch gelähmt. Helmut Brühl malte weiter - und zwar mit links. Er schuf beeindruckende Bilder in einem ganz anderen Stil und ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie ein Mensch positiv mit Krankheit und körperlicher Beeinträchtigung umgehen kann.

- Vielleicht können seine Bilder gerade in der jetzigen Zeit zum Nachdenken anregen, Mut machen und Zuversicht austrahlen.


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