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Eheschließung im Inland

Übersicht

Eheschließung im Inland


Es folgen Informationen zum Thema „Eheschließung im Inland“.

Informationen zum Thema „Eheschließung im Ausland“stehen uns nur begrenzt zur Verfügung, die wir aber auch gerne an Sie weiter geben. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt zu uns auf.

Alle aufgeführten Informationen sind allgemeiner Natur und können nicht jeden Einzelfall abdecken. Welche Unterlagen Sie individuell benötigen, hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab. Nehmen Sie also frühzeitig Kontakt zu uns auf, um genau abzuklären, welche Unterlagen Sie mitbringen müssen und welche Gebühren auf Sie zukommen.

Im Rahmen eines Informationsgespräches kann keine Rechtsberatung über erb- oder steuerrechtlichen Fragen usw. durch das Standesamt Coburg stattfinden! Bitte wenden Sie sich hierfür an die dafür zuständigen Stellen. 

Wenn Sie in Coburg wohnen und in Deutschland heiraten möchten, ist das Standesamt Coburg für die Anmeldung Ihrer Eheschließung (früher: Aufgebotsbestellung) zuständig.

Die folgenden Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung zur Beschaffung der Unterlagen, die in der Regel zur Anmeldung der Eheschließung erforderlich sind, wenn Sie beide die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wenn Zweifel bestehen oder Fragen hierzu auftauchen sprechen Sie am besten persönlich oder telefonisch mit uns.

Für die Anmeldung der Eheschließung mit Auslandsbeteiligung ist grundsätzlich ein ausführliches Beratungsgespräch erforderlich. Bei einer persönlichen Vorsprache informieren wir Sie gerne, über die zu beschaffenden Unterlagen und das notwendige Verfahren.



Antragstellung

Anmeldung der Eheschließung beim Standesamt (früher: Bestellung des Aufgebots)

Die Anmeldung erfolgt beim Standesamt Ihres Haupt- oder Nebenwohnsitzes (früher hat man das als „Bestellung des Aufgebots“ bezeichnet). Haben Sie unterschiedliche Wohnsitze können Sie sich eines der Wohnsitzstandesämter heraussuchen.

Falls Sie im Standesamtsbezirk der Anmeldung nur eine Nebenwohnung haben, ist neben der erweiterten Meldebescheinigung des Hauptwohnsitzes zusätzlich die erweiterte Meldeauskunft des Nebenwohnsitzes vorzulegen.

Möchten Sie in einem Standesamt die Ehe schließen, in dessen Standesamtsbezirk keiner von Ihnen einen Wohnsitz hat, müssen Sie die Anmeldungsformalitäten bei einem Ihrer Wohnsitzstandesämter durchführen. Das Standesamt der Anmeldung der Eheschließung übersendet dann die Eheschließungsunterlagen an das Standesamt bei dem die Eheschließung stattfinden soll.

Sie können dann nach erfolgter Anmeldung der Eheschließung beim Wohnsitzstandesamt mit dem Eheschließungsstandesbeamten verbindlich Ihren Heiratstermin vereinbaren. In diesem Fall sind bei beiden Standesämtern Gebühren zu entrichten.


Persönliches Erscheinen zur Anmeldung

Grundsätzlich ist für die Anmeldung zur Eheschließung das persönliche Erscheinen von beiden Eheschließungswilligen erforderlich.

Wenn einer von beiden aus wichtigem Grund nicht persönlich zur Anmeldung der Eheschließung vorsprechen kann, ist die zusätzliche Vorlage einer vollständig ausgefüllten und persönlich unterschriebenen Vollmacht notwendig. Nehmen Sie in einem solchen Fall bitte vorab telefonisch oder persönlich Kontakt mit uns auf.

Spätestens am Tag der Eheschließung muss die Anmeldung zur Eheschließung persönlich unterschreiben werden.

Benötigte Unterlagen

Diese Aufstellung gilt nur für deutsche Staatsangehörige, die in Deutschland geboren sind.

Deutsche Staatsangehörige, die nicht in Deutschland geboren sind, insbesondere eingebürgerte deutsche Staatsangehörige und Spätaussiedler bitten wir bei uns vorzusprechen um sich über die notwendigen Unterlagen zu informieren.

Wie bereits eingangs mitgeteilt ist bei Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, ein persönliches Beratungsgespräch im Standesamt notwendig.


Wichtig

Legen Sie bitte immer aktuelle Originaldokumente vor, d.h. Urkunden die neu ausgestellt wurden. Für nicht in deutscher Sprache abgefasste Urkunden ist stets eine deutsche Übersetzung eines in Deutschland öffentlich bestellten und allgemein beeidigten Übersetzers erforderlich.


Ausländischen Urkunden bedürfen ggf. der Legalisation durch die Deutsche Botschaft bzw. einer Apostille durch die Heimatbehörde. Für manche Staaten sind die ausländischen Urkunden auch einer gesonderten Echtheitsüberprüfung durch die Deutsche Botschaft zu unterziehen.

Erkundigen Sie sich bitte bei uns in diesen Fällen mit Auslandsberührung, welche Überprüfungsart von Ihnen zu veranlassen ist, bzw. welche Staaten von dieser Regelung ausgenommen sind.

Der jeweilige Personenstand (z.B. für Ledige) bezieht sich auf den Personenstand vor der Eheschließung.

Neben der ausländischen Heiratsurkunde plus Übersetzung (s.o) legen Sie bitte vor:

 


für Ledige

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch
  • Personalausweis / Reisepass
  • ggf. Einbürgerungsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde

 


für Verwitwete

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch
  • Personalausweis / Reisepass
  • ggf. Einbürgerungsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde

Nachweis der Eheschließung:

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik:

  • beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik:

  • Eheurkunde der letzten Ehe oder
  • beglaubigter Ausdruck/Abschrift aus dem Eheregister

oder bei allen vorgenannten Fällen der Eheschließung eine neu ausgestellte aktuelle Eheurkunde

bei Eheschließung im Ausland:

  • Heiratsurkunde

Nachweis der Eheauflösung:

  • Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten

 


für Geschiedene

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch
  • Personalausweis / Reisepass
  • ggf. Einbürgerungsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Eheschließung:

bei Eheschließung zwischen dem 31.12.1957 und dem 01.01.2009 in der Bundesrepublik:

  • beglaubigte Abschrift neuesten Datums aus dem als Heiratseintrag fortgeführten Familienbuch der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 01.01.1958 in der Bundesrepublik:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung vor dem 03.10.1990 in der ehemaligen DDR:

  • Eheurkunde der letzten Ehe

bei Eheschließung nach dem 31.12.2008 in der Bundesrepublik:

  • Eheurkunde der letzten Ehe oder
  • beglaubigter Ausdruck/Abschrift aus dem Eheregister

oder bei allen vorgenannten Fällen der Eheschließung eine neu ausgestellte aktuelle Eheurkunde

bei Eheschließung im Ausland:

  • Heiratsurkunde

Nachweis der Eheauflösung:

  • Eintragung der Scheidung in ein Dokument des Nachweises der Eheschließung, oder
  • Ausfertigung des Scheidungsurteils mit Rechtskraftvermerk
  • Scheidung im Ausland: Erkundigen Sie sich bitte bei uns über die Anerkennungsvoraussetzungen der Scheidung in Deutschland, und welche Dokumente vorzulegen sind. Wurde die Scheidung bereits in Deutschland geprüft und anerkannt ist der Anerkennungsbescheid vorzulegen.

 

 


für Personen, deren Lebenspartnerschaft aufgelöst wurde

 

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch
  • Personalausweis / Reisepass
  • ggf. Einbürgerungsurkunde
  • erweiterte Meldebescheinigung der zuständigen Meldebehörde (nur falls letzter Wohnsitz nicht in Coburg war)

Nachweis der Lebenspartnerschaft:

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch/Geburtseintrag
  • Urkunde über die Begründung der Lebenspartnerschaft

 

Nachweis der Auflösung der Lebenspartnerschaft:

  • Sterbeurkunde des vorverstorbenen Lebenspartners

oder

  • Urteil über die Aufhebung der Lebenspartnerschaft mit Rechtskraftvermerk

 


für Spätaussiedler

zusätzlich:

  • Vertriebenenausweis bzw. Bescheinigung nach § 15 BVFG
  • Registrierschein
  • Bescheinigungen über alle Namenserklärungen (z. B. nach § 94 BVFG und/oder zum Ehenamen) bzw. Namensänderungsurkunde


bei gemeinsame Kinder

  • beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenbuch / Geburtsregister


bei Minderjährigen

  • Befreiung vom Erfordernis der Ehemündigkeit durch das Familiengericht

Was noch?

Namensführung in der Ehe

Die Namensführung einer Person richtet sich nach dem Recht des Staates, dem sie angehört.

Das Namensrecht kennt in Deutschland (auch für eine nachträgliche Bestimmung der Namensführung) folgende Möglichkeiten:

Namensführung in der Ehe nach deutschem Recht


Keine Bestimmung eines Ehenamens

Sie geben keine Erklärung zur Namensführung in der Ehe ab:

Jeder Ehegatte behält seinen bisher geführten Namen.

Eine spätere Ehenamensbestimmung während Bestehens der Ehe ist jederzeit möglich.


Bestimmung eines gemeinsamen Familiennamens (Ehenamens)

Sie bestimmen den Geburtsnamen/bisherigen Namen des Mannes oder der Frau zum gemeinsamen Familiennamen (Ehenamen).

Eine spätere Hinzufügung ist nur möglich, wenn der Ehename nicht aus mehreren Namen besteht.

Während Bestehens der Ehe kann ein Ehename nicht mehr abgelegt werden.


Bestimmung eines Beleitnamens (unechten Doppelnamens) durch einen der beiden Ehegatten

Der Ehegatte, dessen Geburtsname/bisheriger Name nicht Ehename wurde, kann dem Ehenamen den bisher geführten Namen oder seinen Geburtsnamen hinzufügen, d. h. voranstellen oder anfügen, wenn der Ehename eingliedrig ist. Besteht der Name, der hinzugefügt werden soll, aus mehreren Teilen, kann nur ein Teil vorangestellt oder angefügt werden.

Ein späterer Widerruf der Voranstellung oder Hinzufügung ist einmal möglich, allerdings kann dann keine erneute Hinzufügung erklärt werden.


Namensführung nach ausländischem Recht

Wir können Ihnen hier leider keine Aufstellung über die Namensführungsvarianten aller in Frage kommender Rechte darstellen. Bei Namensführung nach ausländischem Recht beraten wir Sie gerne.

Zeitpunkt/Fristen

Fristen

Die Anmeldung zur Eheschließung kann frühestens sechs Monate vor Ihrem Wunschtermin durchgeführt werden. Aus organisatorischen Gründen sollte Ihre Anmeldung spätestens zwei Wochen vor Ihrer geplanten Eheschließung erfolgen. Bedenken Sie bitte, dass v. a. bei kurzfristiger Eheanmeldung nicht immer der gewünschte Termin garantiert werden kann.


Eheschließungstermin

Ohne Anmeldung der Eheschließung kann keine Eheschließung erfolgen, auch wenn Sie schon eine Gaststätte, Kirche usw. fest gebucht haben!

Erst wenn die Prüfung der Anmeldung der Eheschließung kein Ehehindernis ergeben hat, und vom Standesamt ein Termin festgesetzt werden kann, erhalten Sie von uns hierüber eine schriftliche Bestätigung mit einer verbindliche Terminbestätigung.

Formulare & Online-Dienste

 
 
 
 
Hauptanschrift/en

Standesamt Coburg - Sachgebiet Heiraten

Oberer Bürglaß 1
96450 Coburg
Telefon: 09561/ 89-1341 oder -2341
Fax: 09561/ 89-1349
standesamt@coburg.de
http://www.coburg.de/standesamt

Stadtplanlink


Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
8.30 bis 15.30 Uhr

Mittwoch und Freitag
8.30 bis 12.00 Uhr


 
 
 

Terminsystem

Im Standesamts Coburg wurde ein Terminsystem eingeführt. Dadurch können wir Termine effizienter organisieren und koordinieren und haben mehr Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Bitte vereinbaren Sie daher für Informationsgespräche, Anträge und Beurkundungen vorher telefonisch einen Termin mit dem zuständigen Mitarbeiter. Vielen Dank!

 
 
 
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