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Kriegsopferfürsorge

Übersicht


Aufgabe der Kriegsopferfürsorge ist es, sich der Beschädigten und ihrer Familienmitglieder sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen anzunehmen, um die Folgen der Schädigung oder des Verlustes des Ehegatten, Elternteils, Kindes oder Enkelkindes angemessen auszugleichen oder zu mildern.

Leistungen der Kriegsopferfürsorge sind

  • Hilfen zur beruflichen Rehabilitation
  • Krankenhilfe
  • Hilfe zur Pflege
  • Hilfe zur Weiterführung des Haushaltes
  • Altenhilfe
  • Erziehungsbeihilfe
  • ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt
  • Erholungshilfe
  • Wohnungshilfe
  • Hilfen in besonderen Lebenslagen

und die jeweils gebotene Beratung und Unterstützung.

Wird die Hilfe in einer Anstalt, einem Heim oder einer gleichartigen Einrichtung oder in einer Einrichtung zur teilstationären Betreuung gewährt, umfasst sie auch den in der Einrichtung gewährten Lebensunterhalt einschließlich der darüber hinaus erforderlichen einmaligen Leistungen.

Als Einkommen gelten nicht die

  • Grundrente
  • Schwerstbeschädigtenzulage
  • Witwengrundrente
  • Waisenbeihilfe.

Da die Kriegsopferfürsorgeleistungen nicht für die Vergangenheit bewilligt werden dürfen, ist es wichtig, Anträge möglichst bald nach Eintreten der Notlage am besten schriftlich zu stellen. Wenn es eilt, kann vorweg natürlich auch ein telefonischer Antrag gestellt werden.



Benötigte Unterlagen

Als Unterlagen sind alle Nachweise über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse aller Familienmitglieder, also

  • Verdienstbescheinigungen
  • Rentenmitteilungen
  • Bescheid des Arbeitsamtes oder Jobcenter´s
  • Mietvertrag
  • Wohngeldbescheid
  • Girokontoauszüge der letzten acht Wochen
  • Sparbücher
  • Nachweise über Versicherungen

mitzubringen.

Voraussetzungen

Kriegsopferfürsorgeleistungen erhalten diejenigen Menschen, die nicht selbst über genügend Einkommen oder Vermögen verfügen und die auch von dritter Seite keine Hilfe erhalten, um ihren notwendigen Bedarf zu decken. Bevor also jemand Kriegsopferfürsorge in Anspruch nehmen kann, ist er grundsätzlich verpflichtet, alle eigenen Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen.
 
 
 
Hauptanschrift/en

Sozialamt

Am Viktoriabrunnen 4
96450 Coburg
Telefon: 09561 / 89 1555
Fax: 09561 / 89 1579
sozialamt@coburg.de
http://www.coburg.de/sozialamt

Stadtplanlink


Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag
8.30 bis 15.30 Uhr

Mittwoch und Freitag
8.30 bis 12.00 Uhr


 
 
 

Ansprechpartner/in

Frau Heidi Fenzl

Grundsicherung und Hilfe zum Lebensunterhalt - Buchstabe A - C / Fj - Fz, Unterhaltssicherungsgesetz, Krankenhilfe, Rückforderungen, Kriegsopferfürsorge, Antrag auf Blindengeld

Heidi.Fenzl@coburg.de

Telefon: 09561 / 89-2506
Fax: 09561 / 89-1579



 
 
 
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