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Waffenrecht

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Waffenrecht


Waffen, z. B. Schusswaffen, bestimmte Messer, Schwerter etc. werden nach dem Waffengesetz in verschiedene Kategorien eingeteilt. Der Umgang mit ihnen - Erwerb, Besitz, Führen, Transport, Überlassen, Herstellen, Behandeln usw. - ist entweder frei, an ein Alterserfordernis gebunden, erlaubnispflichtig oder generell verboten. Der Erwerb und Besitz von Munition ist ähnlich geregelt. Bei Zweifelsfragen wenden Sie sich bitte an uns.

 

Der Umgang mit Waffen und Munition ist im Regelfall nur Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ausnahmen gibt es. z. B. beim Schießen auf genehmigten Schießstätten unter Aufsicht. Für den Erwerb und Besitz von graßkalibrigen Waffen beträgt das Mindestalter bei Sportschützen in der Regel 21 Jahre. Für den Erwerb großkalibriger Schusswaffen müssen Personen zwischen 18 und 25 Jahren zusätzlich ein medizinisch-psychologisches Gutachten über ihre persönliche Eignung beibringen. Hiervon befreit sind Jäger.

Sofern Sie Schusswaffen oder Munition besitzen, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass diese Waffen sicher verwahrt sind. Dies soll verhindern, dass Schusswaffen oder Munition abhanden kommen oder das Dritte, insbesondere Kinder und Jugendliche, diese Gegenstände unbefugt an sich nehmen. Da der Gesetzgeber die Vorgaben für die Aufbewahrung von Schusswaffen detailliert im Waffengesetz geregelt hat, empfiehlt sich auch hier bei Unklarheiten die Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsamt.



Antragstellung

Wenn Sie mit Waffen oder Munition umgehen wollen, brauchen Sie in den meisten Fällen eine waffenrechtliche Erlaubnis. Diese Erlaubnis wird auf Antrag z. B. in Form einer Waffenbesitzkarte, eines Waffenscheines, einer Schießerlaubnis, einer Herstellungs- und Handelserlaubnis etc. ausgestellt. Voraussetzungen für die Erteilung dieser Erlaubnisse ist in aller Regel, dass Sie zuverlässig und körperlich geeignet sind, ein Bedürfnis glaubhaft machen können, die notwendige Sachkunde haben und in einigen Fällen eine entsprechende Haftpflichtversicherung besitzen.

Die Zuverlässigkeit ist im Regelfall dann gegeben, wenn Sie sich bisher gesetzestreu verhalten haben. Ein Bedürfnis kann vor allem bei Sportschützen, Jägern, Waffensammlern und nachweislich erheblich gefährdeten Personen vorliegen. Die Sachkunde kann bei staatlichen Behörden, privaten Institutionen (z. B. Sportvereine) oder bei der Ausbildung zum Jäger erlangt werden.

Kosten

Waffenrechtliche Erlaubnisse sind wie auch andere staatliche Erlaubnisse gebührenpflichtig. Der Gebührenrahmen für waffenrechtliche Erlaubnisse bewegt sich je nach Erlaubnis zwischen ca. 10,00 € (Ausstellung bestimmter Bescheinigungen) und bis zu 2.556,46 € (z. B. für gewerbliche Herstellungs- oder Handeslerlaubnisse).

Voraussetzungen

Waffenschein

Wenn Sie eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit führen wollen, benötigen Sie einen Waffenschein, der vom Ordnungsamt der Stadt Coburg ausgestellt wird. Dies gilt auch für Gas- und Schreckschusswaffen. Man unterscheidet hier zwischen dem "großen" und dem "kleinen" Waffenschein.

Die Ausstellung eines großen Waffenscheines kommt nur dann in Frage, wenn eine erheblich über der Allgemeinheit liegende Gefährdung vorliegt und die Sachkunde und die persönliche Zuverlässigkeit gegeben ist. Die Genehmigung eines "großen" Waffenscheines wird sehr restriktiv gehandhabt und wird nur sehr selten erteilt.

Für Gas- und Schreckschusswaffen mit "PTB-Zeichen" ist ein sog. "kleiner" Waffenschein erforderlich. Hierfür bedarf es "nur" der persönlichen Zuverlässigkeit des Antragstellers. Für den Transport von nicht schussbereiten und nicht zugriffsbereiten Schusswaffen, z. B. zum Schießstand oder zur Reparatur zu einem Waffenhändler oder bei der Jagd oder im Zusammenhang damit, benötigen Sie keinen Waffenschein, hier reicht die Waffenbesitzkarte bzw. der Jagdschein aus.

Formulare & Online-Dienste

 
 
 

Ansprechpartner/in

Frau Cornelia Seitz

Allgemeine Sicherheit und Ordnung

Cornelia.Seitz@coburg.de

Telefon: 09561 / 89-1380
Fax: 09561 / 89-1177