Stadtspitze sorgt sich um Gesundheit der Schüler

Angebot an Staatsregierung: Pilotprojekt zum Schutz von Schülern und Lehrern

Aus Sorge um die Gesundheit der Schüler hat sich die Stadt Coburg an den bayerischen Minister für Unterricht und Kultus, Michael Piazolo, gewandt und einen Piloteinsatz des EcoSafeBoards der Firma Schumacher (Ebersdorf) in den Schulen der Stadt vorgeschlagen.

Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und der 3. Bürgermeister Thomas Nowak schreiben in dem Brief an Piazolo: „Dieses Board ist ein innovativer Spuckschutz aus Wellpappe mit Sichtfenster und kann die Schülerinnen und Schüler wirksam während des Unterrichts vor einer Infektion schützen.“ Für einen flächendeckenden Einsatz dieser Trennwände sei es aber wichtig, in einem mittelfristigen Praxistest Erfahrungen im Echtbetrieb zu sammeln. „Hierfür bieten wir an, für alle Coburger Schulen als Pilotkommune tätig zu werden“, so OB Sauerteig und Schulreferent Nowak. Unter der Voraussetzung einer Übernahme der Anschaffungskosten durch den Freistaat Bayern sei die Stadt Coburg bereit, die Kosten für die regelmäßigen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen zu tragen und für die Fachstellen des Ministeriums und der Regierung von Oberfranken im Sinne einer Evaluation einen Ergebnisbericht zu erstellen.

„Wir sind davon überzeugt, dass diese Innovation eine gute Ergänzung zu den bereits angedachten Schutzmaßnahmen darstellen kann und deshalb zumindest pilothaft im Realbetrieb getestet werden sollte“, schreiben Sauerteig und Nowak. Man dürfe keine Option unberücksichtigt lassen, um „unsere Schülerinnen und Schüler sowie unser Lehrpersonal vor Ansteckung zu schützen“.

 

 


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