Zum Jubiläum: Website und Ausstellung über Coburgs Anschluss an Bayern

Zum Jubiläum: Website und Ausstellung über Coburgs Anschluss an Bayern

Seit 100 Jahren gehört Coburg zu Bayern, nachdem sich in einer Volksabstimmung die Coburger Bürgerinnen und Bürger gegen einen Anschluss an Thüringen entschieden haben. Die Feierlichkeiten zu diesem wichtigen Event der Stadtgeschichte sind größtenteils der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen.

„Der Beitritt zu Bayern war eine große Entscheidung und hat uns unsere Besonderheit ermöglicht, die wir bis heute leben können“, sagt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Um das Thema richtig zu würdigen, hat die Stadt das Thema auf der Website aufbereitet und jeder kann sich dort informieren über diese wichtige Zeit.“

Auf www.coburg.de/co-by sind Fotos der Kämpfer für einen Anschluss zu Bayern ebenso zu sehen wie das eines Treffens von Mitgliedern des Coburger Landtages mit Vertretern der Bayerischen Staatsregierung von 1919 und der Staatsvertrag. Der Leiter des Staatsarchives Coburg, Dr. Alexander Wolf, ordnet in kurzen, informativen Texten die Situation von Coburg am Beginn des 20. Jahrhunderts ein und beschreibt die Ausgangslage um 1919/20 zum Volksentscheid und in der Zeit kurz danach. In zwei Videos zum Hintergrund des Entscheides kommen weitere Experten zu Wort.

Die Website komplettiert die Ausstellung im Rückert3, die ebenfalls die Zeit um den Volksentscheid widerspiegelt, zudem aber die Geschicke von Stadt und Landkreis Coburg bis heute belichtet. „Es lohnt sich hinzugehen“, sagt Sauerteig.

Ausstellung „100 Jahre Coburg bei Bayern“, Rückertstr. 3, 96450 Coburg, täglich von 11.00 bis 16.00 Uhr. Eintrittspreis: Erwachsene 4 €, ermäßigt 2 €.

Im Internet: www.coburg.de/co-by

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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