Spende der Firma Heizöl-Baumann ermöglicht Baumpflanzung Die Scheckübergabe (von links): Michael Heim, Bernhard Ledermann, Kerstin Baumann-Franz (Heizöl-Baumann), Martin Dorn und Rainer Niermann.

Spende der Firma Heizöl-Baumann ermöglicht Baumpflanzung

Mit großer Freude konnte das Grünflächenamt einen Check in Höhe von 1.000 Euro von der Firma Heizöl-Baumann für Baumpflanzungen entgegennehmen. Die Checkübergabe erfolgte anlässlich der gemeinsamen Pflanzung einer Blutuche am Dienstag, den 26. November 2019, im Hofgarten. „Gepflanzt wurde eine Fagus sylvatica‚ Purpurea Latifolia in der Qualität Solitärbaum aus extra weitem Stand, angezogen in einem Großcontainer mit Stammumfang von 30 bis 35 Zentimeter, der Kronenbreite zwei bis drei Meter und einer Höhe von fünf bis sechs Metern“, erklärt Bernhard Ledermann, Leiter des städtischen Grünflächenamtes und bedankte sich ausdrücklich für die Spende des Unternehmens.

Heizöl-Baumann engagiert sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz und bietet klimaneutrales Heizöl im Sortiment an. Zwar werden Heizöle zum gegenwärtigen Zeitpunkt nahezu ausschließlich aus Rohöl und damit fossilen Energieträgern gewonnen und setzen damit fossil gebundenen Kohlenstoff als Kohlenstoffdioxid frei. Jedoch lassen sich Heizöle zum einen hinsichtlich einer optimalen Energieausnutzung und Verringerung des Schadstoffausstoßes qualifizieren und damit der spezifische CO2-Ausstoß vermindern, zum anderen lässt sich der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid in Folge der Verbrennung von Heizölen grundsätzlich durch andere Vermeidungsmaßnahmen kompensieren.

„Der Firma Heizöl-Baumann ist es wichtig, in der Heimat Positives für den Klimaschutz zu tun und damit gleichzeitig Gemeinwohlaufgaben zu unterstützen“, erläuterte Geschäftsführerin Kerstin Baumann-Franz. Dies sei auch der Beweggrund gewesen, das Grünflächenamt bei der Behebung der Baumverluste in Folge der Gewitterböe vom 26. August finanziell unter die Arme zu greifen. Im Bereich der umgestürzten 130-Jahre alten Blutbuche wurde nun die neue gepflanzt. „Ihre Aufgabe wird es sein, als Solitär in einer Wiesenfläche durch ihre tiefpurpurne Blattfarbe die Blicke auf sich zu ziehen, Schatten zu spenden, Lebensraum für zahlreiche Tierarten zu bieten und dabei den aus der Luft in Form von CO2 aufgenommenen Kohlenstoff in ihrem Stamm, ihren Ästen und Zweigen und in ihrem Wurzelwerk in Form als Cellulose und Lignin einzulagern“, sagte Ledermann. Gerade Parkbäume, die nicht dem holzwirtschaftlichen Verwertungsdruck unterliegen, könnten laut Ledermann Kohlenstoffdioxid im Zuge ihres Wachstums für die Dauer ihres gesamten Lebens für viele Jahrzehnte der Atmosphäre entziehen und dadurch eine wirksame CO2-Senke darstellen.

Weiterführende Informationen:

Nach Angaben der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) – Mitteilungsblatt 27 – sind Angaben zur  CO2-Bindung durch Bäume nur überschlägig und in Spannbreiten möglich, da jeder Baum grundsätzlich individuell ist. Eine Auswertung auf Basis der Mittelwerte der dort angegebenen Spannen lässt in etwa folgende Resultate für einen vitalen Buchensolitär erwarten:

  • ca. 20 kg CO2-Bindung bis zum 10. Jahr

  • ca. 300 kg CO2-Bindung bis zum 20. Jahr

  • ca. 800 kg CO2-Bindung bis zum 30. Jahr

  • ca. 1.900 kg CO2-Bindung bis zum 40. Jahr

  • ca. 3.300 kg CO2-Bindung bis zum 50. Jahr

  • ca. 5.200 kg CO2-Bindung bis zum 60. Jahr

Über 60 Jahre, beginnend von der Aussaat gerechnet, ergibt sich eine durchschnittliche jährliche CO2-Aufnahme von circa 86,7 Kilogramm. Durch die Verwendung geeigneter Baumschulware kann die durchschnittliche jährliche CO2-Aufnahme um circa 20 Prozent auf 104 Kilogramm ab Pflanzjahr erhöht werden.

 

 


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