Gedichte und Lieder von Friedrich Rückert Quelle: Coburger Puppenmuseum

Gedichte und Lieder von Friedrich Rückert

Die Museumleitung des Puppenmuseums freut sich über die neue Hörstation mit Gedichten und Liedern von Friedrich Rückert, die der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum e.V. finanziert hat. Der Vorstand übergab sie anlässlich des Geburtstages von Luise Rückert, die am 17. November 222 Jahre alt geworden wäre.

Von nun an können die Besucherinnen und Besucher drei Gedichte anhören, die Friedrich Rückert im Jahr 1821 für seine Verlobte geschrieben hat. Insgesamt widmete er ihr rund 300 Werke, die später im sogenannten „Liebesfrühling“ zusammengefasst und gedruckt wurden. Das Paar lernte sich im Haus in der Rückertstraße 2 kennen. Friedrich Rückert zog hier im Herbst 1820 als Untermieter ins Dachstübchen ein. Der Hauseigentümer, Hofarchivrat Albrecht Fischer, bewohnte mit seiner Familie und der Stieftochter Luise Wiethaus-Fischer die erste Etage. Genau hier erinnert seit zwei Jahren eine Vitrine an die Liebesgeschichte des bekannten Dichters und Orientalisten, die nun um die Hörstation bereichert wurde. Das glückliche Paar schenkte zehn Kindern das Leben. Zwei davon, Ernst und Luise, starben mit nur drei bzw. vier Jahren im Winter 1833/34 an einer Scharlach-Epidemie. Um den Verlust zu verarbeiten, schrieb Friedrich Rückert fast 500 Kindertotenlieder. Zwischen 1901 und 1904 vertonte Gustav Mahler fünf Lieder, von denen zwei ebenfalls in der Hörstation enthalten sind.

Auf dem Foto sind folgende Personen zu sehen:

Links - hinten nach vorne:

Klaus Anderlik, Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung

Christine Spiller und Jana Wieschollek, Museumsleiterinnen

Ingrid Ott, 2. Schriftführerin Freundeskreis Puppenmuseum

Recht von hinten nach vorne:

Rainer Oertel, 2. Vorsitzender, Freundeskreis

Christa Leckert, 1. Schriftführerin, Freundeskreis

Ragida Deeb, 1. Vorsitzende, Freundeskreis

 

 

 

 

 

 


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