Jugendamtsleiter Reinhold Ehl in neue Expertenrunde vom Bayerischen Städtetag berufen Quelle: privat

Jugendamtsleiter Reinhold Ehl in neue Expertenrunde vom Bayerischen Städtetag berufen

Der Leiter des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Coburg, Reinhold Ehl, wurde vom Bayerischen Städtetag als einer von nur drei Jugendamtsleitern in eine neue Arbeitsgruppe zweier Ministerien auf Landesebene berufen. Ehl war auf Landesebene in den letzten Jahren schon mehrfach in verschiedenen Expertenrunden aktiv.

Die „Elternbriefe“, ein Erziehungsratgeber für Eltern von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren in Papierform und in einer Online-Version, oder die Formulierung von fachlichen Empfehlungen des Bayerischen Landesjugendamtes zum Betreuten Jugendwohnen sind nur zwei Beispiele für sein zusätzliches Engagement in landesweiten Arbeitsgruppen der letzten Jahre.

Hintergrund für die aktuelle Berufung ist, dass zwei wichtige staatliche Förderprogramme an Schulen noch besser ineinander greifen müssen, um bessere Angebote der Jugendhilfe und der verschiedenen Schularten passgenau für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Das soll durch eine engere Zusammenarbeit des Sozialministeriums und des Kultusministeriums angestrebt werden. Konkret geht es dabei um eine fachlich fundierte Trennschärfe zwischen „Jugendsozialarbeit an Schulen – JaS“ und der neu geschaffenen Förderung von Schulsozialarbeit. Beide Förderungen sollen mit Hilfe von erfahrenen Jugendamtsleitungen und Schulvertretern inhaltlich und fachlich besser aufeinander abgestimmt werden. Deshalb konnten der Bayerische Städtetag und der Bayerische Landkreistag eigene Experten aus Reihen der Kommunen, die anerkanntermaßen über die entsprechende Fachkenntnis und langjährige Erfahrung in der aktiven Mitarbeit auf Landesebene verfügen, berufen.

„Es ist uns in der Stadt Coburg ein besonderes Anliegen, durch Mitwirkung unserer Führungskräfte in derartigen Expertenrunden auf Landesebene immer wieder an entscheidenden Stellschrauben mit drehen zu können. Wir können dadurch mit scharfem Blick aus der Praxis auf die Ausgestaltung von Gesetzgebung, Verordnungen oder neuen Förderrichtlinien Einfluss nehmen“, freute sich Bürgermeister Thomas Nowak über die Berufung seines Jugendamtsleiters.

 

 

 


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