„Albert, Victoria und Coburg“ – Vortrag von Dr. Hubertus Habel im Puppenmuseum (Stadt Coburg/Städtische Sammlungen): Prinz Albert in Uniform, im Hintergrund ein Porträt von Queen Victoria. Lithographie, um 1840.

„Albert, Victoria und Coburg“ – Vortrag von Dr. Hubertus Habel im Puppenmuseum

Begleitend zur Ausstellung „Typisch British, very deutsch. Victoria & Albert als Kulturvermittler“ findet am Dienstag, den 4. Juni 2019, um 18.00 Uhr ein Vortrag von Stadtheimatpfleger Dr. Hubertus Habel im Coburger Puppenmuseum statt.

Dass Queen Victoria und ihr Coburger Prinzgemahl Albert ab 1840 zum weltweit bekannten, kinderreichen "Traumpaar" ihrer Zeit wurden, war keineswegs vorhersehbar. Zeit seines Lebens in England lehnten die Aristokraten Albert, den „Deutschen“, ab. Integration in ihre exklusive Klub-Kultur stellten sie über seine Verdienste als Förderer der Wissenschaften, der Landwirtschaft, des sozialen Wohnungsbaus und nicht zuletzt der Weltausstellung von 1851. Auch von der bürgerlichen Presse bekamen Albert und Victoria nicht nur Zustimmung, wobei jagdkulturelle Differenzen zwischen England und Deutschland eine wichtige Rolle spielten.

Den vielfältigen Hintergründen dieser Entwicklung, der Ehe dieses besonderen Paares, ihrer Verbindungen mit Coburg und der Erinnerung hier ist der bebilderte Vortrag des Coburger Stadtheimatpflegers Dr. Hubertus Habel gewidmet. Für den Vortrag entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Der Eintritt ins Museum beträgt für Erwachsene vier Euro und für Schüler, Studenten und Ermäßigte zwei Euro. Die Plätze sind begrenzt, deshalb bittet das Museum um Anmeldung unter 09561/ 89-1480 oder per E-Mail an puppenmuseum@coburg.de.


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