Neuer Sprungtisch für Wettkampfzentrum des Turngaus Coburg-Frankenwald

Neuer Sprungtisch für Wettkampfzentrum des Turngaus Coburg-Frankenwald

„Tsukahara! Ein Überschlag seitwärts mit einer Vierteldrehung und Salto rückwärts gehockt in den Stand.“ Hartmut Jahn, 1. Vorsitzender des Turngaus Coburg-Frankenwald, zeigt sich glücklich bei einem Termin in der Pestalozzi-Halle mit Sportamtsleiter Eberhard Fröbel. Der Tsukahara und auch weitaus einfachere Sprungübungen können nämlich jetzt bei anstehenden Turn-Wettkämpfen in Coburg beobachtet werden. Denn: Die Stadt hat neben dem bereits vorhandenen Sprungtisch nun auch einen Wettkampf-Sprungtisch angeschafft und dem Turngau zur Verfügung gestellt.

„Der Verband fordert bestimmte, wettkampfgerechte Geräte bei Meisterschaften. Wir freuen uns ungemein, dass die Stadt Coburg uns eine solch tolle Unterstützung erfahren lässt“, erklärt Hartmut Jahn. Seit nun fünf Jahren dient die Pestalozzi-Halle als Wettkampfzentrum des Turngaus. Zahlreiche Landes- sowie Bezirksentscheide finden hier regelmäßig statt, aber vor allem werden den Nachwuchsturnerinnen und –turnern auch Trainingsmöglichkeiten geschaffen.

Der Turngau umfasst die Landkreise Coburg und Kronach sowie die beiden kreisfreien Städte. Insgesamt 104 Vereine mit über 10.000 Mitgliedern sind im Turngau über den BLSV gemeldet. „Die Turnbewegung ist mit allein 3.440 Mitgliedern in der Stadt Coburg im Präferenzfaktor des städtischen Sports – von knapp 17.500 Sportbegeisterten – auf Platz eins: noch vor dem Fußball, Schwimmen und Handball“, verweist Sportamtsleiter Eberhard Fröbel. Für den neuen Sprungtisch wurden knapp 4.000 Euro investiert. Die Stadt schaffe damit die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Turnsport, welche vom höchst erfolgreichen Coburger Nachwuchs gerne angenommen werden.

So können nicht nur heimische Talente wie beispielsweise Mara Dietz, die derzeit im Bundesnachwuchskader am Bundesstützpunkt in Chemnitz trainiert, und Lena Kuhrau vom TV Coburg-Ketschendorf von den hervorragenden Turngeräten profitieren, sondern auch Kinder und Jugendliche, die nicht so viel Zeit in das Training investieren können. Für Lena Kuhrau besteht nun die Möglichkeit, ihre hervorragenden Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften im Sprung nun auch bei Wettkämpfen in ihrer Heimatstadt zu zeigen. „Die Stadt Coburg schafft mit dem Wettkampfzentrum in der Pestalozzi-Halle die Grundvoraussetzungen für erfolgreichen Turnsport in der ganzen Region. Wir sind stolz auf alle unsere Nachwuchsturnerinnen und –turner“, sagt Fröbel.

 

 

 


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