Weitere Betroffene mit Asbestose gesucht

Das Fatale am Schadstoff Asbest ist, dass er sich in immer kleinere Fasern aufspalten kann, bis hin zum feinen Staub, der durch die Luft schwebt. Wird dieser Staub eingeatmet, lagert er sich an den Lungenbläschen ab. Die winzigen Fasern durchstoßen, reizen und zerstören schließlich das Gewebe. Es vernarbt und verhärtet. Diese „Asbestose“ kann unter anderem der Ausgangspunkt sein für  Krebserkrankungen. Überall, wo die Faser sich einnistet, richtet sie Unheil an!

Manchmal können viele Jahre vergehen, bis die Faser ihre tückische Wirkung zeigt. Die Folge ist dann nicht nur eine Einschränkung des Atemvolumens, sondern es kann auch zu bösartigen Tumoren in der Lunge, an Rippen- und Bauchfell und am Kehlkopf kommen.

Asbest-Betroffene wollen sich über ihre persönlichen Erfahrungen austauschen und sich informieren über Therapeuten, Heilbehandlungen und Maßnahmen.

Interessierte wenden sich an die Kontaktstelle Selbsthilfe unter der Tel. 09561/892576 oder per E-Mail: selbsthilfe@coburg.de


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