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Coburger Narreteien - Narren und andere Randgruppen der Coburger Gesellschaft


Durchführungsart
Auswärts /
Lehrplanbezug
Geschichte / Sozialkunde / Heimatkunde /
Projektanbieter
Initiative Stadtmuseum /
Schultyp
Grundschule / Mittelschule / Realschule / Gymnasium / Berufsschule /
Sparte
Geschichte / Museen /
 
 
 

Beschreibung

Ausgehend von der religiösen Basis der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Narrenidee (Ps. 52) und der „Civitas diaboli“ des Augustinus‘ wird die religiös (Lesung am Fastnachtssonntag: 1. Kor. 13, 1-13), wirtschaftlich und sozial bedingte Ausprägung der Konfliktsituation von Fastnachts- und Fastenzeit aufgeschlüsselt. Auch die an die Vanitas erinnernde Funktion der die „Civitas diaboli“ personifizierenden Narrenskulpturen der Gewölbekonsolen in der ehemaligen Michaelskapelle der Morizkirche wird thematisiert. Von hier aus geht die Führung an andere Stellen in der Coburger Innenstadt, um den Narrenaspekt auch auf andere Gruppen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gesellschaft auszudehnen, die qua Herkunft (Juden, „Zigeuner“), körperlichem bzw. geistigem Gebrechen (Körper- und geistig Behinderte) oder individuellem Verhalten (Kriminalisierte) bzw. Beruf (Abdecker, Henker ...) die Maßgabe der Christlichkeit bzw. der Ehrbarkeit nicht erfüllen konnten.

 

Ablaufhinweise

Die Gruppe wird von Dr. Hubertus Habel, Dipl.-Sozialpädagoge und Volkskundler, geführt.

 

Zeitlicher Rahmen

ca. 1,5 Stunden

 

Örtlichkeiten

Treffpunkt: St. Moriz, Westportal

 

Kosten

€ 60,00 pro Gruppe

Ein finanzieller Zuschuss kann beim Kultur- und Schulservice Coburg beantragt werden.

 

Konkreter Lehrplanbezug