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Voraus zur Unzeit - Coburgs Werdegang zur ersten NS-Stadt Deutschlands


Durchführungsart
Auswärts /
Lehrplanbezug
Religion / Ethik / Geschichte / Sozialkunde / Heimatkunde /
Projektanbieter
Initiative Stadtmuseum /
Schultyp
Grundschule / Mittelschule / Realschule / Gymnasium / Berufsschule /
Sparte
Geschichte / Museen /
 
 
 

Beschreibung

Durch die Stadtratswahl am 23.06.1929 hatten die Nazis in Coburg erstmals in Deutschland die Mehrheit im Stadtrat erreicht. Nicht ein historischer Zufall, sondern eine mehrjährige, mit Hitler strategisch geplante Kampagne, hatte zu diesem Etappenziel geführt.

Die Führung stellt Coburg als Experimentierfeld der nationalsozialistischen Machtergreifung in das Zentrum des Interesses: Von 1922 bis zum Ender der Machtergreifung im Sommer 1934 spannt sich der Bogen der Erkundung an den historischen Schauplätzen.

 

Ablaufhinweise

Die Gruppe wird von Dr. Hubertus Habel, Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Volkskundler, geführt.

Rupert Appeltshauser bietet ebenfalls eine Führung unter diesem Titel an.
Der thematische Ansatz ist weitgehend identisch mit dem Herrn Dr. Habels. Ein erster Schwerpunkt ist auch hier die Eroberung der Stadtratsmehrheit durch die Nationalsozialisten im Juni 1929 und deren Deutung vor dem Hintergrund der Krisenerscheinungen und des Scheiterns demokratischer Traditionen in der Weimarer Republik. An bezeichnenden Stätten des Geschehens und am Schicksal einzelner Personen und Familien werden dann die schwerwiegenden Folgen dieser Machtübernahme dargestellt. Eine besondere Erwähnung findet in diesem Zusammenhang auch die Geschichte des jüdischen Lebens in Coburg.

 

Zeitlicher Rahmen

1,5 Stunden

 

Örtlichkeiten

Treffpunkt Führung Herr Habel: Mohrenstraße, Kaufhof-Eingang

Treffpunkt Führung Herr Appeltshauser: Spitaltor

 

Kosten

€ 60,00 pro Gruppe

Ein finanzieller Zuschuss kann beim Kultur- und Schulservice Coburg beantragt werden.

 

Konkreter Lehrplanbezug