Stolpersteine gegen das Vergessen

Ein Zeichen gegen Intoleranz, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, ist der Stadt Coburg ein besonderes Anliegen. Um den vielzähligen Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und die Erinnerung an sie lebendig zu halten, werden deshalb im Sommer 2019 in Coburg weitere „Stolpersteine gegen das Vergessen“ verlegt.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert der Kölner Gunther Demnig aus dem Talmud. Als Initiator des Projektes „Stolpersteine“ errichtet er seit Jahrzehnten in vielen Ländern  diese Mahnmale. In Coburg wurde bereits in der Vergangenheit mit der Verlegung von Stolpersteinen an die Gräueltaten des NS-Regimes erinnert.

Interessierte, die gerne die Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen möchten, können sich bis Februar nächsten Jahres bei der seit 2017 für dieses Projekt zuständigen Stelle – der Kulturabteilung – melden (Ansprechpartnerin: Maren Kemmer, Volontärin der Kulturabteilung, Maren.Kemmer@coburg.de, 09561-893404).

 

 


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