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Sorgeerklärung

Übersicht

Amt für Jugend und Familie - Sorgeerklärung


Im Bereich des Kindschafts- und Unterhaltsrechtes nehmen wir das Amt für Jugend und Familie Beurkundungen und Beglaubigungen vor, deren Umfang im Sozialgesetzbuch abschließend geregelt ist.

Bei einer Geburt eines nichtehelichen Kindes hat die Mutter die alleinige Sorge. Allerdingt können nicht miteinander verheiratete Eltern durch die Sorgeerklärung das gemeinsame Sorgerecht begründen.



Ablauf

Die Sorgeerklärung ist schon vor der Geburt Ihres Kindes möglich.

Für eine Beurkundung oder Beglaubigung bei uns im Amt vereinbaren Sie bitte vorab unbedingt einen Termin.

Benötigte Unterlagen

Bitte legen Sie anlässlich Ihrer Vorsprache auch Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass vor.

Rechtliche Grundlagen

§ 59 Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII)

Voraussetzungen

Die Sorgeerklärung ist höchstpersönlich abzugeben.

Ein Minderjähriger benötigt für die Erklärung die Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters.

Was noch?

Eltern haben die Pflicht, für das minderjährige Kind zu sorgen.

Wird das Kind in einer Ehe geboren, steht die Sorge des Kindes den Eltern gemeinsam zu. Dieses gilt auch, wenn nicht miteinander verheiratete Eltern die Ehe schließen.