Stolpersteine gegen das Vergessen

Stolpersteine gegen das Vergessen

„Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung.“ Diese Worte äußerte einst ein jüdischer Geistlicher. Die Stadt Coburg nimmt sich die Aussage zu Herzen und beteiligt sich an dem bundesweiten Projekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

 Ein Zeichen gegen Intoleranz, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, ist der Stadt Coburg ein besonderes Anliegen. Das Projekt „Stolpersteine gegen das Vergessen“ wurde in Coburg vom ehemaligen Oberbürgermeister, Norbert Kastner, im Jahre 2008 ins Leben gerufen. Die kleinen Gedenksteine aus Messing sind den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet und liegen vor den letzten Wohn- beziehungsweise Arbeitsstätten. Zwischen 2009 und 2013 wurden über 100 Stolpersteine in Coburg verlegt. Die Patenschaften für die betreffenden Personen haben Coburger Bürger, Vereine, Verbände, Unternehmen und Parteien übernommen. 

Für den Herbst 2019 ist eine erneute Stolpersteinverlegung angedacht. Weitere Informationen finden Sie hierzu unter der Rubrik „Patenschaften“.

 


Die Opfer in Coburg

Insgesamt 223 Coburger wurden zu Opfern der NS-Vernichtungspolitik. Was genau mit ihnen geschah, weiß keiner. Bei den meisten von ihnen verliert sich jede Spur.

Patenschaften

Oberbürgermeister Norbert Kastner, stellvertretend für die Stadt Coburg, die Dekane Christoph Liebst und Raimund Reinwald und die Kirchenvorstandsvorsitzende der altkatholischen Gemeinde, Christel Grünberg, haben die Patenschaft für die ersten vier Stolpersteine übernommen.

 
 
 
 
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