MIT RECHT FIXIERT

... aber fachlich noch begründbar?
Fachtagung am 18.04.2012

 

„Zum Schutz des Betroffenen“, zur Vermeidung von Stürzen und Verletzungen werden immer häufiger so genannte Freiheitsentziehende Maßnahmen (kurz FEM) angewandt.

Wie der Name schon vermuten lässt, sind dies Mittel und Maßnahmen, jemanden in seiner Freiheit einzuschränken, etwa durch Bettgitter, Leibgurte oder abgeschlossene Türen. Sofern dies nicht auf Wunsch des Patienten geschieht, muss eine Genehmigung beim Betreuungsgericht eingeholt werden.

In deutschen Pflegeheimen werden täglich etwa 400.000 freiheitsentziehende Maßnahmen angewendet, die erteilten Genehmigungen hierfür haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. (Quelle: Betreuung heute, Heft Winter 2011/2012)

Doch sind freiheitsentziehende Maßnahmen wirklich das geeignete Mittel zur Verhütung von Unfällen und Verletzungen?

Wann ist die Anwendung einer Freiheitsentziehenden Maßnahme angebracht? Ist sie überhaupt notwendig? Welche Alternativen gibt es? Und welche rechtlichen Folgen hat die Anwendung oder bewusste Unterlassung einer freiheitsentziehenden Maßnahme?

Diese Fachtagung soll solche und ähnliche Fragen beantworten, die regionale Antwort auf die Anwendung von freiheitsentziehenden Maßnahmen vorstellen sowie Anregungen liefern, Ängste und Zweifel bereinigen und fachlichen Rat aus unterschiedlichen Anwendungsgebieten liefern.

 

Tagesunterlagen der Referenten

RA W. Hörnlein und RA M. Jensch
"Aspekte aus dem Haftungsrecht"
PowerPoint-Präsentation downloaden >>

Prof. Dr. med. Doris Bredthauer
"Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden
Erkenntnisse aus den ReduFix-Projekten"
PDF downloaden >>

Beate Fröhlich
"Erfahrungen mit Alternativen zu FEM"
PDF downloaden >>

 

Weitere Downloads

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