Stolpersteine gegen das Vergessen

Stolpersteine gegen das Vergessen

„Erinnerung ist das Geheimnis der Erlösung.“ Diese Worte äußerte einst ein jüdischer Geistlicher. Die Stadt Coburg nimmt sich die Aussage zu Herzen und beteiligt sich an dem bundesweiten Projekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

 Ein Zeichen gegen Intoleranz, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit zu setzen, ist der Stadt Coburg ein besonderes Anliegen. Das Projekt „Stolpersteine gegen das Vergessen“ wurde in Coburg vom ehemaligen Oberbürgermeister, Norbert Kastner, im Jahre 2008 ins Leben gerufen. Die kleinen Gedenksteine aus Messing sind den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet und liegen vor den letzten Wohn- beziehungsweise Arbeitsstätten. Zwischen 2009 und 2013 wurden über 100 Stolpersteine in Coburg verlegt. Die Patenschaften für die betreffenden Personen haben Coburger Bürger, Vereine, Verbände, Unternehmen und Parteien übernommen. 

 

Die nächste Stolpersteinverlegung findet am 21. August 2021 statt.

 

 


Die Opfer in Coburg

Insgesamt 223 Coburger wurden zu Opfern der NS-Vernichtungspolitik. Was genau mit ihnen geschah, weiß keiner. Bei den meisten von ihnen verliert sich jede Spur.

 
 
 
 
Hauptanschrift/en

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Steingasse 18
96450 Coburg
Telefon: 09561 / 89-3400
Fax: 09561 / 89-63400
kulturabteilung@coburg.de
http://www.coburg.de/kulturabteilung

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Aufgrund der aktuellen Lage bzgl. des Coronavirus sind die Dienststellen der Stadt Coburg für den Publikumsverkehr nur nach telefonischer Voranmeldung oder vorheriger Online-Terminvereinbarung geöffnet. Weitere Informationen unter www.coburg.de/coronavirus.


 
 
 
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