Ausgangspunkt: Umweltgipfel von Rio

Im Juni 1992 tagte die „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ – besser bekannt als Umweltgipfel von Rio. Wichtigstes Ergebnis war die Agenda 21, ein Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert.

In 40 Kapiteln wird hier der Weg zu einer zukunftsfähigen Entwicklung für Industrie- und Entwicklungsländer skizziert. Das Dokument wurde von rund 180 Staaten unterzeichnet; an der Entstehung wirkten auch die sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NROs oder NGOs) mit.


Kerngedanke: Nachhaltige Entwicklung

Kerngedanke der Agenda 21 ist das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung, das aus der Forstwirtschaft stammt und auf globale Zusammenhänge übertragen wurde.

Auf einen kurzen Nenner gebracht bedeutet nachhaltige Entwicklung:

Weltweit sollen Umwelt, Wirtschaft und Soziales miteinander in Einklang gebracht werden, um das Überleben der Erde zu sichern.


Auftrag an Kommunen: Lokale Agenda 21

Globale Probleme können nur gelöst werden, wenn auch vor Ort etwas geschieht.
Deshalb werden in Artikel 28 der Agenda 21 die Kommunen ausdrücklich in die Pflicht genommen:

 „Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale Agenda 21 beschließen.

Durch Konsultation und Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern und von örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-, Wirtschafts- und Gewerbeorganisationen lernen und für die Formulierung der am besten geeigneten Strategien die erforderlichen Informationen erlangen (...)!“
 


 
 
 
 
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Ansprechpartnerin für Freiraumplanung, Agenda 21

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