Die Jury

Hartmut Hein

Hartmut Hein ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seine sängerische Ausbildung begann er bereits mit siebzehn Jahren bei KS Wilhelm Bauer in Coburg und setzte sie an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Gerhard Hüsch fort. Schließlich erfolgte durch Prof. Hilde Wesselmann von der Folkwanghochschule Essen eine mehrjährige sängerische Nachbetreuung. Als Konzertsänger auf dem Gebiet des Kunstlieds, des Oratoriums und vor allem im Bereich der „alten Musik“ (Mitglied des bekannten Ulsamer-Collegiums) musizierte er im In- und Ausland, machte Rundfunk- und Fernsehaufnahmen und wirkte bei CD-Einspielungen mit. Aber immer behielt auch die musikpädagogische Arbeit Hartmut Heins – zunächst am Gymnasium, dann seit 1977 an der Musikhochschule – gleichrangigen Stellenwert.


Marc Clémeur

Nach dem Studium an der Musikwissenschaft war Marc Clémeur als Regieassistent
der Amsterdamer Nederlandse Opera sowie in Bayreuth und an der Deutschen Oper am
Rhein in Düsseldorf tätig. Ab 1977 arbeitete er als Produzent für Rundfunk und Fernsehen in Belgien, wo er vor
allem für die Übertragung der Opern des Brüsseler Theatre de la Monnaie und für Sendungen über den Musikwettbewerb Königin Elisabeth von Belgien zuständig war. 1982 wurde er zum Chefdramaturgen der flämischen Oper ernannt, 1984 zum Leiter des Philharmonischen Orchesters Flandern. Seit 1989 ist Marc Clémeur Intendant der
Flämischen Oper und wurde 1994 mit dem Europapreis ausgezeichnet. 1997 wurde ihm der Lieven-Gevaert-Preis verliehen. 1998 gründete er das Operastudio Vlaanderen, dessen Verwaltungsratsvorsitzender er ist. Seit September 2007 arbeitet Marc Clémeur als designierter Intendant der Opéra national du Rhin und wird ab September 2009 zum Intendanten der Opéra national du Rhin berufen.

 

Ingeborg Hallstein

Ingeborg Hallstein wurde in München als Tochter der bekannten Sopranistin und Gesangspädagogin Elisabeth Hallstein geboren, bei der sie noch während ihrer Gymnasialzeit Gesang studierte.

Ab 1957 erhält sie erste Engagements am Opernhaus Passau, Theater in Basel und am Münchner Gärtnerplatztheater sowie Debüts bei den Salzburger Festspielen, von wo aus ein Engagement an die Bayerische Staatsoper erfolgt. Gastspiele in der Folgezeit führten sie an nahezu alle große Opernhäuser der Welt u.a. Theatro La Fenice Venedig, Teatro Colón Buenos Aires, Royal Opera House in London und gestaltet unter Herbert von Karajan am Theater an der Wien eine ihrer Paraderollen - die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte.

Dem Kunstlied gehört neben der Oper und Operette ihre zweite große Liebe, der sie in zahlreichen Liederabenden im In- und Ausland nachgeht. Ein Exclusivvertrag mit der "Deutschen Grammophon" (Polydor) Mitte der 60er Jahre resultiert in Aufnahmen zahlreicher Opern-, Operetten- und Liedeinspielungen. Neben den Fernsehproduktionen bekommt sie auf Grund ihrer darstellerischen Fähigkeiten auch zahlreiche Schauspielangebote, die bis zum Burgtheater in Wien reichen.

Im Jahr 1979 wird Ingeborg Hallstein als Professorin für Gesang an die Musikhochschule in Würzburg berufen, wo sie bis 2006 tätig war. Heute gibt sie Privatunterricht, hält Meisterkurse
für junge Sänger und Sängerinnen im In- und Ausland und ist eine gefragte Jurorin bei
Gesangswettbewerben.

Für ihre Verdienste, u.a. um den Sängernachwuchs, erhält sie 1976 das Bundesverdienst-
kreuz, 1996 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und 1999 den Bayerischen Verdienst-
orden. Für ihre Verdienste um die Musik Johann Strauss´ verleiht ihr die Johann Strauss-Gesellschaft in Coburg im Jahr 2007 das Ehrenprotektorat.


Josef Protschka

Er lehrt seit 1993 als Gastprofessor am Königlichen Dänischen Musik-konservatorium in Kopenhagen, seit 1995 als ordentlicher Professor für Gesang an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen. Josef Protschka studierte Klassische Philologie, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Bonn und Tübingen sowie Gesang bei KS Erika Köth und Prof. Peter Witsch an der Musikhochschule Köln.

Seine professionelle Bühnentätigkeit begann 1977/78 am Stadttheater Gießen. Von 1978 bis 1980 hatte Josef Protschka ein Engagement am Staatstheater Saarbrücken; seit 1980 erster lyrischer (später: jungendlicher) Tenor an der Oper Köln; freiberuflich seit 1985.

Bedeutende Debüts führten ihn nach Salzburg, Wien, Mailand, Dresden, Bregenz, Florenz, Zürich, Hamburg, Brüssel, London, Tokio, Houston, Cleveland und Leipzig. Josef Protschka ist ständiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern und bei internationalen
Festivals.

Bis heute wirkte er an über 50 Platteneinspielungen und Videoproduktionen von Opern und Oratorien mit.

 

Cheryl Studer

Die US-amerikanische Sopranistin studierte am Berkshire Music Center, Tanglewood, und an an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei KS Hans Hutter. Ersten Auftritten an der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin folgte 1985 ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Elisabeth in Tannhäuser, wo sie seither auch als Elsa, Senta und Sieglinde große Erfolge feierte. 1989 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Chrysothemis, wo sie auch als Marschallin, Elettra/Idomeneo und Leonore/Fidelio zu sehen war. Mit über 75 Rollen gastierte sie in ganz Asien, an allen bedeutenden Opernhäusern Europas und den USA, u.a.Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Opera de Paris, Royal Opera House at Covent Garden, London, Metropolitan Opera, New York. Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Cheryl Studer international gefragt. Sie hat beispielsweise Strauss´ Vier Letzte Lieder in allen Musikmetropolen gesungen. Bisher wirkte sie an über 100 Platteneinspielungen und Videoproduktionen mit. Die mehrfache Preisträgerin (u. a. Furtwängler Preis, Prix Maria Callas, 2-fache Grammy Gewinnerin) feierte 2008 ihr 32-jähriges Bühnenjubiläum.

Cheryl Studer ist Leiterin von Meisterkursen und Jurymitglied bei Wettbewerben weltweit.

Sie hat eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Würzburg inne.

 

Wicus Slabbert

In Kroonstad, Südafrika geboren, Studium der Kunstgeschichte und Malerei in Pretoria, Gesangsstudium bei KS Josef Metternich. Ab 1967
Engagements als lyrischer Bariton an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, Theater der Stadt Essen, Staatstheater Kassel.

1988 wurde er Ensemblemitglied der Volksoper Wien sowie 1991 auch der Wiener Staatsoper, wo er neben allen Partien des gängigen Heldenbariton-Fachs wie Scarpia, Pizarro, Jochanaan, Alfio, Amonastro, Holländer, Telramund, Balstrode ("Peter Grimes"), Alberich ("Der Ring des Nibelungen") u.a sang.

Gastengagements führten den Künstler nach Nürnberg, an das Gärtnerplatztheater München, nach Stuttgart, Bonn, Köln, Berlin (Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper, Deutsche Oper), an die Staatsoper Hamburg, nach Turin, Rom,
Buenos Aires, Portland sowie zu internationalen Musikfestivals in Edinburgh, Florenz, Stockholm, Warschau, Zagreb, zu den Bregenzer Festspielen, u. a. Darüber hinaus ist er regelmäßig Gast des Opernhauses in Pretoria, Südafrika.

KS Wicus Slabbert wurde im Dezember 2005 zum Ehrenmitglied der Volksoper Wien ernannt.

 

Felicia Weathers

Nach Studien an den Universitäten von Missouri (Lincoln University), Washington und Indiana startete Felicia Weathers ihre eindrucksvolle Weltkarriere. Während ihres Musikstudiums erwarb sie zahlreiche Diplome und promovierte in Gesang und Performance. Die in St. Louis geborene Sopranistin gastierte an allen großen Opernhäusern inklusive Zürich, Wien, München, Berlin, Hamburg, Paris, Oslo, Kopenhagen, Stockholm, Covent Garden in London, Scala in Mailand und der MET (Metropolitan Opera New York). Weiterhin inszenierte sie in USA, Brasilien, Portugal und Deutschland.

Einer ihrer größten Förderer war der unvergessene Herbert von Karajan. Felicia Weathers wurde unter anderm in den Partien der Salome, der Donna Anna (Don Giovanni / W. A. Mozart), der Elisabeth (Don Carlos / Verdi), der Aida und der Butterfly weltbekannt. Darüber hinaus machte sie sich als Konzert- und Liedsängerin einen Namen. Die amerikanische Starsopranistin erhielt etliche Auszeichnungen, beispielsweise in Italien den begehrten "Il Sagittario d´Oro". In Norwegen wurde sie für ihre herausragenden Leistungen mit einem nationalen Award aus den Händen des heutigen Königs und damaligen Prinzen Harald ausgezeichnet, die City of Indianapolis hat einen Jahrestag nach ihr benannt und sie mit der entsprechenden Urkunde versehen und in Deutschland wurde ihr der Deutsche Schallplatten-
preis verliehen.

Felicia Weathers hat weltweit bei zahlreichen Fernsehproduktionen sowie etlichen Schallplatteneinspielungen mitgewirkt. Ein Live-Mitschnitt ihres Auftritts vor Papst Johannes Paul II. wurde ebenso auf Schallplatte festgehalten wie ihr umfangreiches solistisches Repertoire bei Aufnahmen durch renommierte Plattenfirmen. Ein besonderer Verdienst der Sängerin ist ihr Bemühen, der klassischen Musik ein breiteres und jüngeres Publikum zu erschließen.


 
 
 
 
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