Ebru A.

1. Teil der Ausstellung Coburg ist Bunt

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Ebru A., 31 Jahre

Zuerst kam ihr Großvater als „Gastarbeiter“, danach kamen 1970 der Vater und 1973 die Mutter von Ebru A. aus der Türkei nach Coburg. Sie selbst lebt seit ihrer Geburt hier, ist gelernte Glasmalerin und Näherin, verheiratet und Mutter eines vierjährigen Sohnes. Heimat? Das ist die Türkei, aber Ebru A. kann sich nicht vorstellen dort für immer zu leben. „Wer hier geboren ist, wer hier aufgewachsen ist, wer hier lebt, dem wird es schwerfallen wieder zurück zu gehen.“

Ebru A. ist gerne Coburgerin. Sie schätzt das Engagement der Menschen ebenso wie die Angebote der Stadt. „Wenn es darum geht, Menschen zuhelfen, ist Coburg immer mit dabei.“

Ebru A. trägt aus Überzeugung ein Kopftuch. „Es gehört einfach zu mir, ohne das kann ich nicht leben.“ Da einige Leute dem immer noch skeptisch gegenüber stehen, hat sie es nicht leicht mit der Arbeitssuche. „Die Aufklärung der Leute ist einfach auch nicht da!“

Sie selbst sieht sich als einen offenen und liebevollen Menschen. Lieblingsorte in Coburg? Der Schlossplatz, der Wolfgangsee und die Eigenheimstraße, in der sie aufgewachsen ist. „Meine Erinnerungen sind halt dort.“ In ihrer Freizeit ist Ebru A. aktiv als zweite Vorsitzende der Frauen im Moscheeverein tätig. „Ich bin zufrieden und fühle mich wohl!“