Geschichte Quelle: Stadtarchiv Coburg

Geschichte

Am 29. Dezember 1950 erfolgte der Stadtratsbeschluss: Gründung der zunächst genannten Industrieförderungsgesellschaft der Stadt Coburg (IFÖG), da Kauf und Weitervermietung von Industriebrachen durch die Stadt Coburg rechtlich nicht zulässig war. Gesellschafter dieser neuen GmbH war Stadt Coburg sowie die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft. Zweck der Gründung war insbesondere die Mithilfe beim Ausbau bereits ansässiger Industrien und der Zuführung neuer Industrieunternehmen nach Coburg.

Die Gesellschaft führt nun die Firma Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH und ist auf unbestimmte Zeit errichtet. Zweck der Gesellschaft ist die Stärkung der Wirtschaftskraft in der Stadt Coburg und Gegenstand ihres Unternehmens die Durchführung aller Maßnahmen, die diesem Zwecke dienen, insbesondere die Förderung der in Coburg ansässigen Industrie, des Handels, des Handwerks, jeglichen Gewerbes sowie des Zuzugs solcher Unternehmen.

Der Aufsichtsrat besteht aus dem Vorsitzenden sowie acht weiteren Mitgliedern. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist der jeweilige Oberbürgermeister der Stadt Coburg und im Falle seiner Verhinderung sein gesetzlicher Vertreter. Von den übrigen acht Aufsichtsratsmitgliedern entfallen drei Sitze auf den Stadtrat und je ein Sitz auf die Gemeinnützige Wohnungsbau- und Wohnungsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mit beschränkter Haftung, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg, die Handwerkskammer für Oberfranken, die Agentur für Arbeit Coburg und die Sparkasse Coburg-Lichtenfels.

Zentral gelegen befinden sich die Räumlichkeiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH im Coburger Rathaus, direkt am Marktplatz.