Definition

Cluster - Definition

Regionale Cluster in Oberfranken, darunter auch das Oberzentrum Coburg, ermöglichen eine optimale Nutzung aller in der Region vorhandenen Ressourcen. Sie bilden zudem ein Gravitationszentum, das einen wirksamen Sog auf weitere Unternehmensansiedlungen ausübt.

"Cluster sind eine Organisationsform von Industrien, die höhere Produktivität und mehr Innovationen erzeugen als räumlich weiter aufgefächerte Strukturen."
Michael E. Porter, Mitglied des Exekutivkomitees des US-amerikanischen Rates für Wettbewerbsüberwachung

 

"Die Kooperation ist eine Form der freiwilligen zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit von mindestens zwei Unternehmen unter Wahrung wirtschaftlicher und rechtlicher Selbständigkeit. Auf Basis einer Kooperationsvereinbarung findet eine zweckorientierte Zusammenarbeit statt, die eine gemeinsame Erreichung eines oder mehrerer übergeordneter und nur gemeinsam erreichbarer Ziele anstrebt."

Picot, A.; Reichenwald, R.; Wigand, R.: Die grenzenlose Unternehmung, Gabler Verlag, Wiesbaden 1998

Die Cluster-Initiative der Landesregierung Bayern fördert deshalb intensiv die Zusammenarbeit dynamischer Unternehmen untereinander, unterstützt einen vermehrten Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, Branchenkompetenzen auf der Basis von gezielten Netzwerkstrukturen horizontal und vertikal weiter zu entwickeln.

Die 19 bayerischen Cluster bilden das Fundament zum Ausbau einer wertschöpfungsorientierten und interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Clustermanager treiben den Clusterprozess in jedem Einzelcluster voran, bauen gezielt Strukturen für Kontakt und Kommunikation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft auf und stoßen innovative Projekte an. Darüber hinaus ist jeder Clustermanager bayernweiter Ansprechpartner für die regionalen Clusternetzwerke.