Luftqualität in Coburg

Luftqualität in Coburg

   

 

 

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„Industrie, Straßenverkehr und Haushalte belasten unsere Luft mit Schadstoffen. Hohe Konzentrationen davon können Menschen, Tiere, Pflanzen und Materialien schädigen. Fast jeder kennt die Ozonmeldungen im Sommer, die uns vor körperlicher Betätigung im Freien warnen, oder die Diskussion um den Feinstaub in unseren Städten. Wollen wir Gesundheit und Lebensqualität erhalten, so sind umfangreiche Anstrengungen zur Luftreinhaltung nötig.“
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung 1: Übersicht Reliefkarte Bayern mit Meßstationen zur Lufthygiene
Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt

 

„Für die Beurteilung von Luftverunreinigungen haben sich Flechten als gute Bioindikatoren erwiesen. Dabei reagieren sie nicht nur auf einzelne Schadstoffkomponenten, sondern auf einen Komplex von Schadgasen. Sie sind Zeiger für die biologisch wirksame Gesamtbelastung.“
Quelle: Flechten als Bioindikatoren der Luftgüte in Bayern, Fraxinus GBR


Die Coburger Luftgüte wurde in der ersten Jahreshälfte 2007 anhand der Flechtenqualität von der Fraxinus GBR im Auftrag der Stadt Coburg kartiert. Dabei wurden Messwerte von geeigneten und vergleichbaren Trägerbaumarten (nach VDI-Richtlinie 3799) im gesamten Stadtgebiet genommen. Die Werte aus dem Jahre 2007 wurden den Werten aus dem Jahr 1999 gegenübergestellt. Die Kartierungsergebnisse wurden auf Basis einer Quadrantendarstellung gefertigt, ca. 500 x 500m große Quadrate die einen Mittelwert aller gemessenen Einzelwerte innerhalb des Quadranten repräsentieren.

Um eine homogene Kartendarstellung zu erhalten haben wir die Zentralpunkte eines jeden Quadranten berechnet und mittels einer mathematischen Interpolationsmethode eine kontinuierliche und leichter verständliche Kartenoberfläche geschätzt.

 

Abbildung 2: Quadrantendarstellung, Fraxinus >>
                                                                                
Abbildung 3: interpolierte homogene Oberfläche, Stadt Coburg >>


Diese interpolierten Schätzkarten haben wir auf der Basis der Messwerte von 1999 und 2007 als interaktive Kartenanwendung geschaffen. Die einzelnen Messwerte sind als Attributwerte in der Anwendung abfragbar. Die Karten selbst sind skalierbar im Maßstab und navigierbar in alle Richtungen sowie in der geografischen Projektion Gauß-Krüger, Zone 4 dargestellt.


Coburg im November 2007


 
 
 
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