Tore und Türme

Tore und Türme zieren das Stadtbild von Coburg und sind steinerne Zeugen Coburgs Vergangenheit:

Von der früheren Stadtbefestigung sind noch Reste vorhandenen. Der Anlage nach stammen die Stadtmauern aus dem 15.Jahrhundert mit späteren Erweiterungen und Änderungen. Den Mittelpunkt der Stadt bildete schon bei der Stadtgründung der Marktplatz. Dort, wo die Straßen vom Markt aus der Stadt führten, standen zur Sicherung Tortürme, die nach den jeweiligen Straßen benannt wurden. Die Hauptwege vom Markt aus sind heute noch die Spitalgasse, Judengasse, Ketschengasse und Steingasse. Es gab eine innere und äußere Stadtmauer, die sich annährend kreisförmig um den Markt zog. Zu jedem inneren Stadttor gab es gleichzeitig auch noch ein äußeres Stadttor. Von den ehemals vier inneren Stadttoren sind das Spitaltor und das Judentor erhalten, beide sind spätestens Anfang des 13.Jh. entstanden. Als einziges äußeres Stadttor steht heute noch das Ketschentor. Die Steintore sind ganz aus dem Stadtbild verschwunden. Vom Judentor bis zum Ernstplatz steht noch die alte Stadtmauer. Sie dient noch immer den Hinterhäusern der Metzgergasse als Grund und Stützmauer.

Quelle:
Emil Maurer 1937 "Alt Coburg", Prof. Dipl. ing. Leopold Oelenheinz 1927 "Ur-Coburg", Ernst Eckerlein 1980 "Coburger Heimatgeschichte", Lehfeldt/Voss 1981 "Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens Coburg Stadt und Veste", Reprint der Ausgabe 1906/1907

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