Wohltäter der Stadt / Bildnisse

Wohltäter der Stadt / Bildnisse

Wohltäter der Stadt

Von 1815 bis 2012 reichen die Eintragungen auf den vier Tafeln, von denen das Bild die älteste zeigt. 

Im Jahre 1918 endete die mehrhundertjährige Geschichte Coburgs als Residenzstadt, eine Epoche, die wohl die wichtigsten Voraussetzungen schuf, dass sich Coburg so grundsätzlich unterscheidet von anderen gleichgroßen Städten in der weiteren Nachbarschaft. All das, was an Coburg gerühmt, als sehenswert bezeichnet wird, verdankt unsere Stadt im wesentlichen Maße seinem Herzogshaus. Zu der Fürstengunst kamen selbstverständlich, sich ergänzend, der Fleiß, die Tatkraft und eine stets auch zu Opfern bereite Heimatliebe der Bürger hinzu. Neben fürstlichen Mäzenen gab es viele Bürger, die mit ihnen in Stiftungen und Schenkungen für die Stadt wetteiferten. Zeugnis davon legen im ersten Stockwerk des Coburger Rathauses vier Marmortafelns ab, auf denen neben verschiedenen Fürstlichkeiten zahlreiche Bürger als „Wohltäter“ der Stadt genannt werden.

Die vier weißen Marmortafeln mit der Aufschrift „In Dankbarkeit gewidmet den Wohltätern der Stadt“ haben auch ihre Geschichte. Im Jahre 1903 entschloss sich die Stadt zur Aufstellung von zwei Tafeln. Weitere zwei folgten dann.

Auf den Marmortafeln ist auch jeweils das Jahr der Stiftung angegeben. Die erste erfolgte im Jahre 1815, die letzte im Jahre 2012, wobei allerdings vermerkt werden muss, dass nur die Namen jener Männer und Frauen festgehalten wurden, die namhafte Beträge der Stadt zu irgendwelchen Zwecken zur Verfügung stellten.

 

 

 

2. Stock: Bildnisse

Die Wände des zweiten Geschosses zieren Bildnisse des Künstlers Prof. August Sommer.
Als Vorbild für seine Werke wählte er Szenen der griechischen Mythologie.

 

 

 

 


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