Anschluss an Bayern / Gedenktafel - 1.Weltkrieg

Anschluss an Bayern / Gedenktafel - 1.Weltkrieg

Anschluss Coburgs an Bayern

Im ersten Stockwerk des Rathauses, rechts neben dem steinernen Rundbogen des Durchganges, befindet sich eine Bronzeplakette, die an den Abschluss des Staatsvertrages zwischen Coburg und Bayern erinnert (Entwurf: Bildhauer Hans Kohler).

Im Jahre 1919 war die Frage des Aufgehens des Freistaates Coburg in ein anderes Staatswesen in ein spruchreifes Stadium getreten. Deshalb beschloss die Landesversammlung des Freistaates Coburg am 30. Oktober 1919 das Gesetz über eine im Freistaat Coburg vorzunehmende Volksbefragung. Diese fand am 30. November 1919 statt. Zur gleichen Zeit hatten die thüringischen Staaten einen Vertrag zur Bildung einer Gemeinschaft der thüringischen Staaten vorgelegt, der den Zweck hatte, eine gänzliche Verschmelzung dieser Einzelstaaten zu einem Gesamtstaat Thüringen vorzubereiten.

Diesem Gemeinschaftsvertrag waren die Volksvertretungen von Sachsen-Meiningen und Sachsen-Coburg nicht beigetreten. Die Volksbefragung in Coburg brachte das Ergebnis, dass die übergroße Mehrheit für den Anschluss an Bayern war. So kam es zu dem Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Bayern und Coburg über die Vereinigung Coburgs mit Bayern vom 14. Februar 1920.

An der Schaffung dieses Staatsvertrages waren federführend beteiligt:

Die Staatsräte Franz Klingler und Dr. Hans Schack sowie der geheime Kommerzienrat Oskar Arnold und der Ministerialdirektor Dr. Ernst Fritsch. Die Einweihung der Gedenktafel erfolgte am 01.07.1963.

Das mit Wappen und Mohr verzierte doppelflügelige Portal bildet den Eingang zur Regimentsstube.



Doppelflügeliges Portal

Eine Gedenktafel erinnert an die Verstorbenen des 1. Weltkrieges


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