Centaur-Brunnen / Handwerkertafel

Centaur-Brunnen / Handwerkertafel

Blick in das Foyer

Wenn man das Foyer des viergeschossigen Rathauses betritt, fällt der Blick zunächst auf den zwischen den Diagonalen der vier neubarocken Säulen stehenden Centaur-Brunnens.

Centaur-Brunnen

In einer rosaroten Marmorbrunnenschale, die auf einer mehrfach eingeschnürten Säule gleichen Materials sitzt, ruht die rund 1 Meter hohe Bronzefigur. Das Kunstwerk zeigt ein antikes Fabelwesen – halb menschlicher Oberkörper mit Kopf und zwei Armen, halb Pferdeleib mit vier behuften Beinen – in zähem Kampfe mit einer Riesenschlange.  Diese Bronzeplastik stellt einen „Centaur im Kampf mit der Schlange“ dar. Diese Bezeichnung gab ihr der Schöpfer des Kunstwerkes, der 1839 in Coburg geborene und in seiner Heimatstadt 1921 verstorbene Bildhauer Prof. Carl August Wilhelm Sommer. Die Brunnenfigur im Coburger Rathaus hat ein monumentales Abbild, das heute noch in der Freien Hansestadt Bremen zu bewundern ist.

Aus Anlass der Fertigstellung eines ersten Teilabschnittes zum Coburger Rathausumbau im Jahre 1902 spendete Prof. Sommer die Centaurfigur für den Brunnen. Die Brunnenschale mit Unterbau war eine Schenkung des Coburger Baurates und Stadtverordnetenvorstehers Karl Kleemann.

Am 18. Geburtstag des künftigen Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha, Carl Eduard, am 19. Juli 1902 wurde der Brunnen in dessen Anwesenheit feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Das Treppenhaus wurde in den Jahren 1903-1905 in einem mit Rokokoelementen angereicherten Jugendstil umgebaut. Eine breite Treppe mit reich verziertem Treppengelände verbindet die einzelnen Stockwerke des Coburger Rathauses.

Handwerkertafel

Die Verbundenheit der Stadt Coburg mit dem ortsansässigen Handwerk zeigt sich anhand der an der Wand befindlichen Handwerkertafel. Diese wurde im Jahre 1985 unter dem damaligen Oberbürgermeister Karl-Heinz Höhn erstellt. Hier sind sämtliche Coburger Handwerksberufe mit ihrem Zunftwappen vertreten.



 


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