Tiere des Jahres

Reptil des Jahres 2013 - Die Schlingnatter

Die ungiftige Schlingnatter hat ihren Namen daher, weil sie "größere" Beutetiere z. B. Eidechsen umschlingt und damit erstickt, bevor sie sie fressen kann. Die Natter wird bis zu einem dreiviertel Meter lang. Ihre Zeichnung am Rücken besteht aus zwei Fleckenreihen, die aber kein Zickzackband, wie bei der Kreuzotter, bilden. Nattern und Ottern lassen sich gut an ihren Pupillen unterscheiden. Nattern haben runde, während Ottern senkrechte Schlitzpupillen aufweisen. Der Verbreitungsschwerpunkt der Schlingnatter in Deutschland liegt in wärmebegünstigten Mittelgebirgslagen Süddeutschlands. Dort hält sie sich vorwiegend an besonnten Waldrändern, Böschungen, Bahndämmen oder Steinbrüchen auf. Erst Ende August/Anfang September werden die Jungen lebend geboren. Anders als die Ringelnatter legt die Schlingnatter keine Eier! Nach der ersten Häutung gehen die Jungen noch kurz auf Nahrungssuche, bis sie im Oktober schon wieder in den Winterschlaf gehen.

Als wechselwarme Tiere nutzen sie im Frühjahr und Herbst die Mittagsstunden zum Aufwärmen. Im Sommer bei großer Hitze sonnen sie sich zur Thermoregulation nur in den Morgen- und Abendstunden. Wie alle unsere Reptilien ist auch die Schlingnatter besonders geschützt!


Diese Seite weiter empfehlen

Zurück zum Artikel