Hofgarten und Kleiner Rosengarten

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Markante Bäume im Hofgarten

Nummern, Namen und Beschreibungen der markanten Bäume im Hofgarten

 
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1 Gemeine Eibe (Taxus baccata)
Heimisches Gehölz, das im Halbschatten lichter Laubwälder auf Kalkstandorten wächst. Bis auf die roten Fruchtbecher ist die Eibe giftig.

2 Bergahorn (Acer pseudoplatanus)
Von Portugal bis zum Kaukasus weit verbreitet. Großer, stattlicher Baum, der bis zu 40 m hoch und 30 m breit wird. Gelbgrüne Blütentrauben im Mai, gelbe Herbstfärbung.

3 Pyramidenpappel (Populus nigra ‘Italica’)
Ihre Herkunft ist vermutlich Norditalien. Sie ist auch als „Napoleonpappel“ in ganz Europa bekannt geworden, da sie in dieser Zeit häufig als Straßenbaum angepflanzt wurde.

4 Gelbholzbaum (Cladastris lutea)
Sehr seltenes Gehölz. Es stammt aus Nordamerika und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Der Baum blüht im Juni in weißen Trauben.

5 Stieleiche (Quercus robur)
Typisch für Auenwälder und Niederungen, verträgt längere Überschwemmungen. Im Unterschied zur Traubeneiche sind ihre Eicheln lang gestielt.

6 Sommerlinde (Tilia platyphyllos)
Hitze, Trockenheit und Luftverschmutzung verträgt diese großblättrige Lindenart nicht so gut wie die Winterlinde. Die Sommerlinde ist eine gute Bienenweide. Das herzförmige Blatt färbt sich im Oktober kräftig gelb.

7 Winterlinde (Tilia cordata)
Erst im Juli erscheinen ihre süßlich duftenden Blüten. Damit ist sie ebenfalls eine vorzügliche Bienenweide.

8 Zerreiche (Quercus cerris)
Bis zu 30 m hoher Baum mit 6-15 cm langen, vielfach deutlich zugespitzten, gelappten Blättern. Die Zerreiche ist ein guter Stadt- und Straßenbaum, weil sie unempfindlich gegen Luftbelastungen ist. Herkunft: Südeuropa, Vorderasien.

9 Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
Das auffällige, fast viereckige Blattwerk wird im Juni von grünlich-gelben, tulpenförmigen Blüten geschmückt. Herkunft ist das östliche Nordamerika.

10 Schwarznuss (Juglans nigra)
Ebenfalls aus dem östlichen Nordamerika stammt dieses Walnussgewächs. Mit seiner tiefgefurchten Borke ist er ein dekorativer Einzelbaum. Die Früchte sind essbar, aber schwer zu öffnen. Die Schwarznuss wird bis zu 50 m hoch.

11 Rotblättrige Rotbuche (Fagus sylvatica ‘Purpurea’)
Hier handelt es sich um die Sämlings-Blutbuche, die während des Austriebs nicht von der veredelten Blutbuche (ganzjährig rote Blätter) zu unterscheiden ist. Typisch ist eine blutrote Blattverfärbung.

12 Rotblühende Kastanie (Aesculus carnea)
Blüht mit roten Kerzen und bleibt kleiner als die weißblühende Kastanie. Sie bildet kaum Früchte.

13 Rotbuche (Fagus sylvatica)
In Mitteleuropa ursprünglich die natürliche Hauptbaumart. Die Rotbuche zeigt eine prächtige Herbstfärbung von leuchtgelb bis rotbraun. Früchte sind die bekannten Bucheckern.

14 Hängebuche (Fagus sylvatica ‘Pendula’)
Diese Form einer Buche ist besonders ausdrucksstark. Von den waagerechten bzw. bogenförmigen Ästen hängen die Zweige senkrecht bis zum Boden herunter.

15 Lindenallee (Tilia cordata)
Nach dem Sturm 2006 mit Linden vom Bahnhofsplatz nachgepflanztes, historisches Element. Die Lindenallee ist dem ursprünglich kleineren, rechteckigen Hofgarten von 1690 nachempfunden.

16 Trompetenbaum (Catalpa bignonioides)
Seine großen Blätter verbreiten eine fast tropische Atmosphäre. Ende Juni/Anfang Juli erscheinen die vielblütigen, bis 20 cm langen Blütenrispen. Nach dem Laubfall zeigen sich die langen, bohnenförmigen Furchtkapseln. Der Trompetenbaum wird auch als Zigarettenbaum bezeichnet. Heimat: USA.

17 Roteiche (Quercus rubra)
Auffallend ist das große Blatt mit spitzen, gezähnten Lappen. Die Art gehört zu den schönsten Herbstfärbern und kommt aus Nordamerika.

18 Österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca)
Von Österreich über Mittelitalien bis Griechenland reicht das Verbreitungsgebiet dieser raschwüchsigen Kiefer, die über 40 m hoch werden kann.

19 Katsurabaum (Cercidiphyllum japonicum)
Der Katsurabaum ist ein etwa 12 m hoher, sommergrüner Baum. Im frühen Herbst färbt er sich leuchtend gelb. Der deutsche Name lautet Kuchenbaum. Er rührt daher, dass die abgefallenen, welken Blätter nach Lebkuchen duften. Herkunft: Japan, Ostasien.

20 Robinienwäldchen (Robinia pseudoacacia)
Die Scheinakazie, um die es sich hier handelt, steht der Akazie in puncto stark duftender Blüten in nichts nach. Der lockere Kronenaufbau schafft ein lichtes Blätterdach. Die Rinde ist giftig.

21 Mispelblättrige Eiche (Quercus petraea ‘Mespilifolia’)
Erst die Früchte schaffen Klarheit, dass es sich bei diesem schmalblättrigen Baum um eine Eiche handelt. Ursprungsregion ist Frankreich.

22 Kiefernwäldchen (Pinus)
Wie das Robinienwäldchen wurde auch dieser Bereich bewusst zur Parkgestaltung geplant und angelegt. Es handelt sich hierbei um Schwarzkiefern.

23 Weymouthskiefer (Pinus strobus)
Die Rinde ist völlig glatt und wird erst im hohen Alter längsrissig. Die schmalen, hellbraunen Zapfen sind harzig. Die Strobe, wie die Weymouthskiefer auch genannt wird, hat weiche, in Fünferbündeln zusammengefasste Nadeln.

24 Esskastanie (Castanea sativa)
Die stacheligen Fruchtkapseln mit braunen, essbaren Maroni reifen ab Ende Oktober.

25 Geweihbaum (Gymnocladus dioicus)
Großbaum aus Nordamerika mit offener Krone und auffallend langen Ästen. Seine doppelt gefiederten Blätter werden bis 90 cm lang. 26 Gemeine Rosskastanie Eine auf dem Balkan heimische Großbaumart. Sie bildet ein markantes fünflappiges Blatt und blüht im Frühjahr mit weithin sichtbaren weißen Kerzen.

27 Baumhasel (Corylus colurna)
Oft schon im Februar blüht diese Haselart mit ihren langen Kätzchen. Sie wächst baumartig mit sehr geradem, durchgehendem Stamm.

28 Farnblättrige Buche (Fagus sylvatica ‘Asplenifolia’)
Das besondere Merkmal sind die tief geschlitzten Blätter, die sogar farnkrautähnlich fiederteilig sein können.

29 Hemlock-Tanne (Tsuga canadensis)
Aus dem östlichen Nordamerika stammender Nadelbaum, der sehr gut schnittverträglich ist.

30 Gelbe Pavie (Aesculus flava ‘Vestita’)
Aus den südlichen USA kommt diese gelbblühende Kastanie. Das fünfteilige Blatt ist zierlicher als bei der Rosskastanie und an der Unterseite flaumig. Die Fruchtschale ist glatt, ohne Dornen.

31 Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides)
Bevor der Baum 1941 in China entdeckt wurde, war er nur als Versteinerung bekannt. Er wird bis zu 30 m, in Einzelfällen auch bis zu 50 m hoch. Im Herbst fallen die Nadeln mitsamt den Kurztrieben ab.

32 Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum)
In seiner Heimat Kalifornien wird dieser Riese 80 m hoch. Bei uns erreicht er die 50-Meter-Marke.

33 Traubeneiche (Quercus petraea)
Die Traubeneiche ist unsere zweite heimische Eiche. Sie verträgt mehr Trockenheit, hat aber auch einen größeren Wärmeanspruch als die Stieleiche. Bei ihr sind die Früchte nur kurz gestielt.

34 Sumpfeiche (Quercus palustris)
Der aus Nordamerika stammende, sommergrüne Baum hat sehr markante, stark gezackte Blätter. Im Herbst färbt sich das Laub rötlich bis scharlachrot.

35 Platane (Platanus x acerifolia)
Die Platane gehört zum vertrauten Bild der Städte, da sie recht unempfindlich ist. Eigentlich ist sie aus einer Kreuzung einer amerikanischen mit einer südeuropäischen Art hervorgegangen.

36 Ginkgo (Ginkgo biloba)
Der Ginkgo gilt als Vorläufer der Nadelbäume. 1730 kam das erste Exemplar nach Europa. Es gibt männliche und weibliche Bäume. Das interessante Blatt verfärbt sich im Herbst goldgelb. Der Ginkgo kann eine Höhe von 30 m erreichen.

37 Schnurbaum (Sophora japonica)
Außergewöhnlich ist die späte Blütezeit im August. Obwohl japanischer Schnurbaum genannt, ist seine Heimat in China und Korea.

38 Gleditschie (Gleditsia triacanthos)
Die Gleditschie ist in Nordamerika beheimatet. Sie wird auch Lederhülsenbaum genannt. Der Name bezieht sich auf die flach verdrehten, dunkelbraunen, bis zu 40 cm langen Fruchthülsen.

39 Blaue Atlaszeder (Cedrus atlantica ‘Glauca’)
Ein Nadelgehölz aus Nordafrika (Atlas-Gebirge 1.500 - 2.000 m). Erst alte Bäume entwickeln ihren malerischen Wuchs. Sie wird bis zu 40 m hoch und sehr breit.

40 Paulownie (Paulownia tomentosa)
Die Kaiser-Paulownie ist ein kleiner bis mittelgroßer Baum mit großen Blättern und auffallenden, blauen, fingerhutartig geformten Blüten. Die süß und fruchtig duftende Blüte erscheint vor dem Laubaustrieb.


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Herr Stephan Just

Forst und Baumpflege

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