Aktuelles aus dem Puppenmuseum

Puppenspiel der Reformator

Puppenstück "Martin Luther - der Reformator"

Martin Luther durchreiste 1510/1511 und 1518 dreimal den Itzgrund. Von der Reise nach Rom 1510/1511 hatte er sich innere Sicherheit und Ruhe für seine geplagte Seele erhofft, war dann aber bitter enttäuscht, da er das damalige religiöse Rom als Geschäftemacherei und moralisch verkommen erlebt hatte.

Als er 1518 nach Augsburg zitiert wurde, hatte er aus der Bibel bereits sein bahnbrechende Erkenntnis: Gott ist gnädig. Deswegen konnte er innerlich voller Gottvertrauen seinen Weg gehen, obwohl er auch Angst hatte, denn in Augsburg erwartete ihn die Feindschaft der damaligen Kirche.

Ebenfalls 1518 reiste Martin Luther nach Heidelberg, um dort seine theologische Erkenntnis darzulegen. Dabei nahm er von Coburg kommend den Weg nach Königsberg, der bei Watzendorf vorbei führte (in etwa heutiger Amtsbotenweg).

Das Stück berichtet von diesen Reisen und stellt dabei die Glaubensentwicklung des Reformators dar. Parallel zum historischen Hintergrund handelt es auch von einem Liebespaar und natürlich kommen der Teufel und der Erzengel Michael vor. Als Quatschmacher fungieren ein paar Dohlen und ein Storch. Die selbst gebastelten Handpuppen werden von Laienspielern aus der Pfarrei Schottenstein-Watzendorf zum Leben erweckt.

Musikalisch untermalt wird das Stück unter anderem vom "Luther-Rock" des Bad Rodacher Pfarrers Christian Rosenzweig.

Geeignet ist das Puppentheater für Menschen ab 8 Jahren. Der Eintritt beträgt 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder; Dauer ca. 60 Minuten.


Diese Seite weiter empfehlen

Zurück zum Artikel

 
 
 
 

Öffnungszeiten

April bis Oktober

Täglich von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

November bis März

Dienstag bis Sonntag von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Montag Ruhetag

Museum geschlossen am:
24.12., 31.12., 01.01. Faschingsdienstag, Karfreitag, Sambawochenende (zweites Wochenende im Juli)

Wir sind Mitglied der Deutschen Spielzeugstraße e.V.

 

 
 
 
 
Standby License
Standby License