Projekte des Stadtmarketing Coburg

Rubinrot - Filmdreh in Coburg Drehpause vor dem Schlösschen: Laura Berlin (Charlotte), Maria Ehrich (Gwendolyn), Regisseur Felix Fuchssteiner, Drehbuchautorin Katharina Schöde und Jennifer Lotsi (Leslie). Foto: Meike Birck, Senator Film

Coburg - perfekte Kulisse für den Film

Für die Verfilmung des Erfolgromans „Rubinrot“ von Kerstin Gier hat sich die Lieblingsfilm GmbH entschieden, einen Großteil der Drehtage in Coburg zu absolvieren. Denn „es ist ein Traum hier zu drehen“, sagt Thomas Blieninger, Produzent und Produktionsleiter. Das heißt konkret: es gibt so viel historische Gebäude, die fast authentisch genutzt werden können.

„Da haben wir sturmfreie Bude“ schwärmt Blieninger an einem der Drehorte, der ehemaligen Jugendherberge im Coburger Stadtteil Ketschendorf – ein Ort der laut Produzent „perfekt für den großen Kinofilm“ ist. Hier müssen die Kulissenbauer zurzeit keine Rücksicht mit ihren Aufbauten nehmen, denn das Gebäude steht leer. Aber das ist es nicht, warum das Team von dem Gebäude so schwärmt. Eher sind es der Stuck an der Decke, die Verzierungen an den Wänden und die Blickwinkel in die benachbarten Zimmer und das Treppenhaus, die das Haus zur perfekten Kulisse werden lässt. Sie werden später original im Film zu sehen sein. Es wurde lediglich ein bisschen renoviert und eine Wand mit einem Kamin, der auch noch voll funktionsfähig ist, eingezogen. Und schon war es fertig, das Hauptmotiv, das „Haus Montrose“ in dem die Familie der Hauptdarstellerin Gwendolyn „wohnt“. Von den insgesamt 42 Drehtagen ist das  ehemalige Schlösschen im Coburger Stadtteil Ketschendorf deshalb sieben Tage lang Drehort, „so viel wie kein anderes Motiv“, erklärt Thomas Blieninger.

Das Gebäude von 1869 kann eben alles. „Wir springen hier ständig in der Zeit“ – natürlich, denn so ist der Roman und somit auch das Drehbuch von Katharina Schöde angelegt. Gwendolyns Teeny-Zimmer in Rosa ist für das Jahr 2012, über Nacht wird es verwandelt, neu tapeziert und dekoriert in ein eher funktionales Zimmer von 1992. Alle Möbel und Dekorationsstücke hat die Filmgesellschaft organisiert und alles wird auf den Drehtag genau geliefert. Dass so manches Interieur altmodisch erscheint, kommt daher nicht von ungefähr. Auch der Stil wirkt so anders, denn Buch und Film spielen in England, auch wenn die Buch- wie die Drehbuchautorin, die Produktionsgesellschaft und die Schauspieler deutsch sind. „Wir haben den Roman adaptiert und etwas verändert“, erklärt Drehbuchautorin Katharina Schöde. Viel mögen sie und Regisseur Felix Fuchssteiner jedoch nicht über die Inhalte erzählen, denn jeder solle so lange wie möglich seine eigene Phantasie von dem Buch haben, erklären sie. Das heißt, es wird nichts aus den bisherigen Aufnahmen veröffentlicht und die Schauspieler zeigen sich auch nicht in ihren Kostümen. Schade eigentlich. Aber viel Zeit hätten sie sowieso nicht. Nur kurz ein Foto, die Mittagspause ist kurz und sie darf nicht überzogen werden, denn das junge Team dreht jeden Tag acht bis neun Stunden. Dass es dabei auch mal spät wird, lässt sich nicht vermeiden, denn man muss im Plan bleiben, schließlich ist alles genau festgelegt. Auch, dass von den 42 Drehtagen 20 in Bayern stattfinden, davon 14 in Coburg.

Ein Locationscout - der für die Lieblingsfilm GmbH unterwegs war - hatte Coburg im Sommer letzten Jahres als Filmstadt in die engere Wahl genommen. Die Chance hat Michael Böhm vom Stadtmarketing Coburg genutzt und konnte mit viel Einsatz und natürlich den vielen historischen Stätten gewinnen. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing rekrutierte die Filmgesellschaft auch rund 200 Coburger Komparsen aus über 700 Bewerbern. Die finden ihren Einsatz an den Drehtagen an Schloss Ehrenburg, der Veste Coburg und Schloss Callenberg - weiteren wunderbaren Schauplätzen in Coburg. Jedesmal muss ein Set aufgebaut werden, müssen Kameras und Licht eingerichtet und austariert werden. Und auf der Veste, ja, da soll es sogar schneien, künstlich natürlich. Was kostet das alles denn? Gut sechs Millionen Euro sind für die Produktion angesetzt, eine Größenordnung, die der Produzent Thomas Blieninger als „gar nicht so viel“ einordnet. Schön, wenn darin Sondervorstellungen des Films in Coburg schon mal mit eingerechnet wären, wenn er Ostern 2013 in die Kinos kommt. Das Coburger Publikum wäre nicht zu halten - mächtig stolz sind die Vestestädter jetzt schon.

Mehr zur Entstehung des Films unter: www.rubinrot-der-film.de

 


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